antifaschistische union dortmund http://antifaunion.blogsport.de Thu, 09 May 2013 19:04:58 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en 25.05. ¦ Solingen ¦ Das Problem heißt Rassismus! http://antifaunion.blogsport.de/2013/05/09/25-05-solingen-das-problem-heisst-rassismus/ http://antifaunion.blogsport.de/2013/05/09/25-05-solingen-das-problem-heisst-rassismus/#comments Thu, 09 May 2013 16:08:16 +0000 Administrator Kurzmeldungen Termine http://antifaunion.blogsport.de/2013/05/09/25-05-solingen-das-problem-heisst-rassismus/ Als Gruppe unterstützen wir den Aufruf „20 Jahre nach dem Brandanschlag von Solingen: Kein Vergeben, kein Vergessen! – Das Problem heißt Rassismus!“ zur bundesweiten Demonstration am 25.05.2013 in Solingen und rufen dazu auf, sich an dieser zu beteiligen.

animiert

Am 29. Mai 1993 verübten vier junge Männer einen Brandanschlag auf das Haus der Familie Genç. Gürsün Ince, Hatice Genç, Gülüstan Öztürk, Hülya Genç und Saime Genç starben in den Flammen bzw. beim Sprung aus dem Fenster, weitere Familienmitglieder wurden teilweise schwer verletzt. Drei Tage zuvor hatte der Deutsche Bundestag mit der Einführung der sogenannten Drittstaatenregelung das Grundrecht auf Asyl in Deutschland faktisch abgeschafft. Beide Ereignisse jähren sich im Mai 2013 zum 20. Mal.

„Das Boot ist voll!“ – Rassistische Hetze zu Beginn der 1990er Jahre

Die Täter von Solingen kamen nicht aus dem Nichts: Monatelang war in den Medien unter der Parole „Das Boot ist voll!“ gegen „Ausländer“ gehetzt und von einer „Asylantenflut“ halluziniert worden. Bereits seit Beginn der 1980er Jahre hatte die CDU Maßnahmen gegen einen vermeintlichen „Asylmissbrauch“ gefordert. Zu Beginn der 1990er Jahre nahm sie den Anstieg der Asylanträge zum Anlass, die Kampagne im wiedervereinigten Deutschland gesellschaftlich zu verankern.

„Deutschland den Deutschen – Ausländer raus!“ wurde nicht nur zur Parole der Neonazis: Bei tagelangen pogromartigen Angriffen auf Unterkünfte von Geflüchteten und Migrant_innen in Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen applaudierten Nachbar_innen dem Brandsätze werfenden Mob, während Polizei und Ordnungsbehörden streckenweise tatenlos zusahen oder erst gar nicht bzw. viel zu spät erschienen.

Anstatt die Opfer zu schützen und sich mit ihnen zu solidarisieren, schoben ihnen die politisch Verantwortlichen nachträglich sogar die (Mit)Schuld an den Anschlägen zu. Frei nach dem Motto, dass Geflüchtete und Migrant_innen durch ihre bloße (provozierende) Anwesenheit Schuld an den Angriffen tragen würden.

Nur wenige Tage nach den Angriffen in Rostock ließ der damalige Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Berndt Seite (CDU), verlauten: „Die Vorfälle der vergangenen Tage machen deutlich, dass eine Ergänzung des Asylrechts dringend erforderlich ist, weil die Bevölkerung durch den ungebremsten Zustrom von Asylanten überfordert wird“.

Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen waren keine Einzelfälle. Allein 1992 kam es zu rund 2.000 rassistischen Anschlägen und Übergriffen. 17 Menschen wurden allein in jenem Jahr von Neonazis umgebracht.

1993: Die faktische Abschaffung des Grundrechts auf Asyl

Angesichts der rechten Gewaltexzesse hielt es im Dezember 1992 schließlich auch die SPD-Opposition für geboten, dem sogenannten Asylkompromiss zuzustimmen. Am 26. Mai 1993 wurde im Bundestag die Änderung des Artikels 16 des Grundgesetzes beschlossen.: Die sogenannte Drittstaatenregelung legte von nun an fest, dass das Grundrecht auf Asyl nicht mehr für Menschen gilt, die über ein anderes Land der Europäischen Union bzw. ein angeblich „sicheres Drittland“ einreisen. Das Grundrecht auf Asyl wurde somit faktisch abgeschafft.

Drei Tage später brannte das Haus der Familie Genç.

Der Verfassungsschutz und die Täter von Solingen

Die verurteilten Täter von Solingen im Alter von 16 bis 23 Jahren waren keine bekannten oder gar führenden Neonazis, sie bewegten sich am Rande der extrem rechten Szene. Bei einigen von ihnen schien es keinen Plan für die Tat gegeben zu haben, der Entschluss fiel offenbar recht spontan. Die eigene rassistische Grundeinstellung, die von der unsäglichen „Asyldebatte“ geprägte gesellschaftliche Stimmung, die Motivation, „mal was gegen die Ausländer tun zu müssen“, eine bierselig enthemmte Stimmung und jemand, der ein konkretes Ziel vorschlug, wurden zur tödlichen Mixtur.

Entgegen den offiziellen Aussagen existierte auch in Solingen eine extrem rechte Szene, die bis ins organisierte Spektrum reichte und zu der die Täter Kontakt hatten. Drei von ihnen nahmen an Kampfsporttrainings des „Deutschen Hochleistungskampfkunstverbandes“ (DHKKV) in Solingen teil, das von Bernd Schmitt geleitet wurde. Ein Großteil der Teilnehmer_innen dieses Trainings stammte aus der organisierten Neonaziszene. Auf Initiative des Vorsitzenden der Ende 1992 verbotenen „Nationalistischen Front“ (NF), Meinolf Schönborn, bildete Schmitt Neonazis für Saalschutz-Aufgaben und gewalttätige Auseinandersetzungen mit dem politischen Gegner aus. Schönborns Ziel war es, Kämpfer für den Aufbau eines „Nationalen Eingreifkommandos“ heranzuziehen. Doch auch andere Rechtsaußen-Gruppierungen hatten zeitweise ein Auge auf die Kampfsportschule geworfen, beispielsweise „Die Republikaner“, ebenfalls bemüht, eine schlagkräftige Truppe aufzubauen. Für den nicht sichtbar politisch aktiven Schmitt, der nie Berührungsängste zur extremen Rechten hatte, war dies nicht zuletzt ein lukratives Geschäft: Er hatte sich schon zuvor vom Verfassungsschutz als bezahlter V-Mann anwerben lassen, dem er seine beim DHKKV gewonnenen Erkenntnisse über die Szene verkaufte. Unter den Augen des VS konnte sich also die Neonazi-Szene in Solingen unter tatkräftiger Mitwirkung eines V-Manns vernetzen und zu „Kämpfern“ ausbilden lassen. Und Solinger Jugendliche und Heranwachsende trainierten mit…

2012: Der Verfassungsschutz und der „Nationalsozialistische Untergrund“

Lässt man die Ereignisse rund um den Brandanschlag von Solingen noch einmal Revue passieren, dann stellt sich die Frage, wieso es beinahe 20 weitere Jahre brauchte, bis auch in Teilen des bürgerlichen Spektrums Methoden und teilweise auch die Existenz des VS infrage gestellt wurden. Seit November 2011 wird gegen Mitglieder und UnterstützerInnen der Naziterrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) ermittelt, immer wieder kommen neue Fakten über die Verstrickungen des VS in den Fall ans Licht.

Fest steht, dass der NSU um Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe mindestens neun Menschen aus rassistischen Motiven erschossen, bei zwei Anschlägen in Köln Menschen verletzt, sowie in Heilbronn eine Polizistin ermordet und ihren Kollegen schwer verletzt hat. Über Jahre richtete der NSU unbehelligt Menschen hin, die nicht in ihr nationalsozialistisches Weltbild passten. Die Fahndungsbehörden zogen einen rassistischen Hintergrund der Taten nicht ernsthaft in Betracht. Stattdessen wurden die Opfer zu Tätern gemacht, es wurde einseitig im „migrantischen Milieu“ ermittelt. Die mit den Fällen befasste Kommission wurde – offenbar in der sicheren Annahme, dass es sich bei den Tätern um „Türken“ handeln müsse – „Soko Bosporus“ getauft; die Medien taten ihr Übriges, um die Opfer zu diskreditieren, indem sie die Anschläge zynisch als „Dönermorde“ titulierten. Die Existenz einer Naziterrorgruppe schien angeblich unvorstellbar.

Im Laufe der Ermittlungen wurde u.a. bekannt, dass Verfassungsschutzbehörden über Jahre hinweg Personen aus dem direkten Umfeld des NSU-Trios als V-Leute „geführt“ und bezahlt hatten. Wie tief die Verstrickungen des VS reichen, wird wohl niemals abschließend geklärt werden können, zumal aktenweise Beweismaterial vernichtet wurde.

Der Anschlag von Solingen und die Morde des NSU sind nur zwei Beispiele, die verdeutlichen, dass der VS als Behörde weder Willens noch von seiner Aufgabenstellung in der Lage ist, rechte Umtriebe zurückzudrängen und hier lebende Menschen zu schützen. Im Gegenteil: Durch das gezielte Anwerben von bezahlten V-Leuten in der extremen Rechten wird die Szene sogar noch unterstützt. Indirekt aber auch dadurch, indem antifaschistischen und antirassistischen Initiativen, die den Inlandgeheimdiensten oftmals als „verfassungsfeindlich“ gelten, die Arbeit erschwert werden. Bis heute ist der VS unkontrollierbar. Und gehört abgeschafft.

Im Kampf gegen Rassismus und Neofaschismus ist jedeR gefragt

Die rassistische Diskriminierung von Menschen in Deutschland verlangt das Engagement jedes und jeder Einzelnen. Die hiesige Migrationspolitik sorgt mit Residenzpflicht, Arbeitsverboten oder Abschiebeknästen für die gesellschaftliche Isolation und Ausgrenzung von Migrant_innen und Geflüchteten. Die Abschiebepolitik Deutschlands hat inzwischen zahlreiche Menschenleben auf dem Gewissen: in den Abschiebeknästen, in den Flugzeugen oder in den angeblich sicheren vermeintlichen „Herkunftsländern“. Der institutionelle Rassismus und die Angriffe von Neonazis sind zwei verschiedene Ausformungen des gleichen Problems – und gehen im schlimmsten Fall Hand in Hand.

Es gilt auch, den gesellschaftlichen Rassismus zu bekämpfen. Im November 2012 veröffentlichte die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Studie, derzufolge neun Prozent aller Deutschen ein „geschlossen rechtsextremes Weltbild“ haben. Nur 35,6 Prozent lehnen die These „Die Bundesrepublik ist durch die vielen Ausländer in einem gefährlichen Maß überfremdet“ entweder „völlig“ oder „überwiegend“ ab.

Da wundert es nicht, dass aktuell in vielen Städte angesichts angeblicher „Asylantenfluten“ die „deutsche Volksseele kocht und ganz „normale“ Bürger_innen auf die Idee kommen, Lichterketten gegen die Unterbringung von Roma zu organisieren, wie beispielsweise in Essen geschehen.

Flankiert wird derlei beispielsweise von Bundesinnenminister Friedrich, der Asylanträge von Menschen aus Serbien und Mazedonien als „nicht akzeptabel“ bezeichnete, weil die Antragsteller_innen angeblich die deutschen Asylkriterien nicht erfüllten: “Das ist ein Ausnutzen unseres Systems und ich nenne es Missbrauch.” Medien wie „Spiegel TV“ texteten zur Unterbringung von Roma in Duisburg-Hochfeld: „Zuwanderer aus Rumänien und Bulgarien verwandeln ganze Wohnviertel in soziale Notstandsgebiete.“ 20 Jahre nach den Morden von Solingen, 20 Jahre nach der Abschaffung des Grundrechts auf Asyl sind sich offenbar (fast) alle einig: Das Problem sind die Roma, also müssen sie weg.

All jene, die sich mit Grauen an die Brandanschläge der 1990er Jahre erinnern, die angesichts der Hinrichtungen durch den NSU Entsetzen empfinden und denen sich angesichts des alltäglichen Rassismus der Magen umdreht: Wir alle sind gefragt!

- Solidarität mit den Opfern von Rassismus
- Unterstützung der Geflüchteten in ihren Kämpfe für das Recht zu leben, wo immer sie
wollen! – Grenzen auf!
- Unterstützung antirassistischer und antifaschistischer Initiativen, die den Kampf gegen
Rechts organisieren!
- Auflösung des Verfassungsschutzes und sofortiger Stopp jeglicher Subventionen rechter
Organisationen durch staatliche Behörden!
- Das Problem heißt Rassismus! Bekämpfen wir ihn – immer und überall.

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Naziaufmarsch am 30.04 und Infoveranstaltung http://antifaunion.blogsport.de/2013/04/27/naziaufmarsch-am-30-04-und-infoveranstaltung/ http://antifaunion.blogsport.de/2013/04/27/naziaufmarsch-am-30-04-und-infoveranstaltung/#comments Sat, 27 Apr 2013 18:37:03 +0000 Administrator antifa [dortmund] Neonazis und extreme Rechte Termine http://antifaunion.blogsport.de/2013/04/27/naziaufmarsch-am-30-04-und-infoveranstaltung/ Wie gestern bekannt wurde, kündigen die Nazis an, bereits am Dienstag, den 30.04 eine Demonstration abhalten zu wollen. Diese soll im Dortmunder Kreuzviertel am Sonnenplatz starten und zwischen 18.30 und 20.30 stattfinden.
Aufgrund des Champions-League Halbfinalspiels des BVB ist allerdings damit zu rechnen, dass das kneipenreiche Kreuzviertel ebenso voll mit Fussballfans sein wird.

Wir werden in Kürze über Gegenaktivitäten informieren. Das Antifa-Konzert im Dietrich-Keunig-Haus wird aber auf jeden Fall stattfinden!

Außerdem findet am 28.04 in Dortmund noch eine Infoveranstaltung über die Nazipartei „Die Rechte“ statt, in deren Rahmen es auch noch Informationen zu den Aktionen gegen die Naziaufmärsche geben wird.

„Die regionale Neonazi-Szene nach den Kameradschaftsverboten – ein aktueller Überblick“

Im August 2012 verbot das Ministerium für Inneres und Kommunales die Neonazi-Gruppen „Kameradschaft Hamm“, „Nationaler Widerstand Dortmund“ und „Kameradschaft Aachener Land“. Die Polizei ging gegen drei der aktivsten Neonazi-Kameradschaften vor und beschlagnahmte Propaganda-Material, Waffen sowie Infrastruktur. Die Neonazis durften ihre Aktivitäten nicht länger fortführen.

Doch die Szene reagierte zügig und schuf sich mit der Gründung eines Landes- und diverser Kreisverbände der Partei „Die Rechte“ bereits einen Monat später eine Ersatzorganisation. Die Neonazis hoffen, dass sie der Parteienstatus vor einem erneuten Verbot schützt und sie ungestört ihre Aktivitäten fortsetzen können. Mit einer gewissen Dreistigkeit machen sie weiter, als wären die Verbote nicht erlassen worden.

Seit dem Frühjahr 2013 tritt „Die Rechte“ mit kleineren Kundgebungen und Demonstrationen öffentlich in Aktion. Nun soll mit einer Demonstration am 1. Mai in Dortmund die erste größere Aktion seit der Reorganisation stattfinden. Seit Wochen rühren die Dortmunder Neonazis um Dennis Giemsch und Michael Brück auch über NRW hinaus für den Event. Wie auch beim Aufmarsch am 1. Mai 2007 rufen antifaschistische Gruppen dazu auf, den Nazis entschlossenen Widerstand entgegen zu setzen.

Der Vortrag bietet einen Überblick über die Strukturen und Netzwerke der Neonazis in NRW und nimmt eine Einordnung der Partei „Die Rechte“ und ihrer aktuellen Aktionsfelder vor. Zudem gibt es Informationen zu den antifaschistischen Demonstrationen und Aktionen am 1. Mai in Dortmund.

Der Vortrag beginnt um 19:00 Uhr im Taranta Babu, Humboldtstraße 44, 44137 Dortmund.

Disclaimer
Personen, die der rechten Szene zugehören oder mit ihr sympathisieren oder in der Vergangenheit bereits durch rassistische und antisemitische Äußerungen aufgefallen sind, ist die Teilnahme an den Veranstaltungen untersagt.

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Nazi-Aktivistin Anna-Luise W. mit gefälschtem städtischen Brief geoutet http://antifaunion.blogsport.de/2013/04/25/nazi-aktivistin-anna-luise-w-mit-gefaelschtem-staedtischen-brief-geoutet/ http://antifaunion.blogsport.de/2013/04/25/nazi-aktivistin-anna-luise-w-mit-gefaelschtem-staedtischen-brief-geoutet/#comments Thu, 25 Apr 2013 15:44:54 +0000 Administrator Neonazis und extreme Rechte Aktionen und Berichte http://antifaunion.blogsport.de/2013/04/25/nazi-aktivistin-anna-luise-w-mit-gefaelschtem-staedtischen-brief-geoutet/ Laut einem Artikel auf linksunten.indymedia.org haben Unbekannte in den vergangenen Tagen eine 79-jährige Nazi-Aktivistin in ihrer Nachbarschaft geoutet. Brisant an der Aktion ist, dass die AktivistInnen zu diesem Zweck offenbar ein amtliches Schreiben der Stadt Dortmund in Form und Sprachduktus nachahmten. Die Stadt hat laut einer Meldung vom 23. April Anzeige gegen Unbekannt wegen Amtsanmaßung gestellt.

In dem verteilten Brief heißt es über die 79-Jährige : „Frau [W.] ist trotz ihres hohen Alters eine aktive Rechtsextremistin. Sie pflegt intensive Kontakte zu den gewaltbereiten Neonazis der im August 2012 vom Innenministerium verbotenen Kameradschaft “Nationaler Widerstand Dortmund”. Sie nimmt in regelmäßigen Abständen an deren Treffen und Veranstaltungen teil und besuchte wiederholt Demonstrationen der rechtsextremen Szene. Zuletzt nahm sie am 30.03.2013 unter anderem mit Dennis Giemsch und Siegfried Borchardt, zwei führenden Rechtsextremisten, an mehreren Kundgebungen der neofaschistischen Partei “Die Rechte” teil.

W. war besonders in den letzten Monaten des Öfteren auf Neonaziaufmärschen gesichtet worden, meistens inmitten der Dortmunder „Autonomen Nationalisten“. Die rechte Szene untermauert das enge Verhältnis durch Betroffenheitsartikel und Sympathie-Bekundungen. So kommentiert der NPD-Kreisverband Unna/Hamm: „Wir sind stolz darauf diese tapfere, engagierte Frau in unseren Reihen zu haben. Während die meisten Deutschen nur jammernd kriechen, kuschen und lamentieren, setzt sie sich ein. Diese mutige Frau ist uns Jüngeren ein Vorbild.

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Naziaufmarsch am 1. Mai erlaubt! http://antifaunion.blogsport.de/2013/04/25/naziaufmarsch-am-1-mai-erlaubt/ http://antifaunion.blogsport.de/2013/04/25/naziaufmarsch-am-1-mai-erlaubt/#comments Thu, 25 Apr 2013 15:26:59 +0000 Administrator Kurzmeldungen Neonazis und extreme Rechte Termine http://antifaunion.blogsport.de/2013/04/25/naziaufmarsch-am-1-mai-erlaubt/ Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat heute das Verbot der Nazidemo am 1. Mai nicht bestätigt. Somit wird der Naziaufmarsch stattfinden. Zwar kann der Dortmunder Polizeipräsident Norbert Wesseler gegen diesen Beschluss Rechtsmittel einlegen, allerdings ist davon auszugehen, dass dies keine Wirkung haben wird.

Wir rufen daher auf, sich dem Naziaufmarsch entgegenzustellen und mobilisieren weiterhin zur antifaschistischen Demonstration um 10:00 Uhr am Dortmunder Hauptbahnhof!

Gegen Nazis – Gegen Lohnarbeit!

Presse:
http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/Urteil-Gericht-hebt-Verbot-der-Neonazi-Demo-am-1-Mai-auf;art930,1982116
http://www.ruhrbarone.de/gericht-erlaubt-nazi-demo/

via dortmund.blogsport.de

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Essener Unternehmen „Frank Killat Bau u. Fliesen GmbH“ und die Verflechtungen mit der militanten Neonaziszene http://antifaunion.blogsport.de/2013/04/23/essener-unternehmen-frank-killat-bau-u-fliesen-gmbh-und-die-verflechtungen-mit-der-militanten-neonaziszene/ http://antifaunion.blogsport.de/2013/04/23/essener-unternehmen-frank-killat-bau-u-fliesen-gmbh-und-die-verflechtungen-mit-der-militanten-neonaziszene/#comments Tue, 23 Apr 2013 17:38:02 +0000 Administrator Kurzmeldungen Neonazis und extreme Rechte Aktionen und Berichte http://antifaunion.blogsport.de/2013/04/23/essener-unternehmen-frank-killat-bau-u-fliesen-gmbh-und-die-verflechtungen-mit-der-militanten-neonaziszene/ Nachfolgend dokumentieren wir einen auf indymedia gefundenen Artikel: Die „Frank Killat Bau u. Fliesen GmbH“ ist ein Sanitärunternehmen aus Essen-Altenessen, dessen Einsatzgebiet sich nach Eigenangaben auf 50km rund um Essen erstreckt. Das familiengeführte Unternehmen ist recht erfolgreich, was nicht zuletzt an den gehobenen Mittelklassewagen der Inhaberfamilie (Mercedes und BMW) deutlich wird und auch an dem großen Fuhrpark mehrerer Transporter und Anhänger ersichtlich ist, die regelmäßig unbewacht in der Hövelstraße und seit einiger Zeit auch in Dortmund-Dorstfeld parken.

Weiterlesen…

Pressemitteilung der Antifa Essen Z:
Essener Familienunternehmen unterstützt Neonazis

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