• Borussenfront im »Nationalen Zentrum« (Neues Deutschland, 20.04.2011)

  • Nach Informationen »aus Szenekreisen« wollen ehemalige Mitglieder und SympathisantInnen der rechtsextremen Dortmunder Hooligangruppierung »Borussenfront« eine Jubiläumsfeier abhalten, teilte die Antifaschistische Union Dortmund mit. Wie fast jedes Jahr feiere die »Borussenfront« ihre Gründung am Karfreitag im Jahr 1982. Die traditionsreichen Schläger wollen sich den Angaben zufolge im »Nationalen Zentrum«, Rheinische Straße 135, in Dortmund treffen. Die Immobilie gehöre seit 2011 der Stadt Dortmund und werde von Neonazis als Treffpunkt genutzt. Sprecherin Kerstin Wiedemann sagte: »Der Stadt Dortmund dürfte die kritische Nutzungssituation dieses Ladenlokals bekannt sein.« Ziel sollte nun sein, zu prüfen, ob eine »hinreichende Gefahrenprognose« vorliege, um die Fete zu verbieten.

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  • Naziparty in Dortmund (Ruhrbarone, 20.04.2011)

  • Kerstin Wiedemann, Pressesprecherin der Antifaschistischen Union Dortmund in einer Erklärung: “Der Stadt Dortmund dürfte die kritische Nutzungssituation dieses Ladenlokals bekannt sein. Ziel sollte es daher also sein, zu prüfen, ob eine hinreichende Gefahrenprognose vorliegt, die es ermöglicht, die Veranstaltung zu untersagen. Nicht selten kam es im Umfeld von Feiern Dortmunder Neonazis zu ‘Sieg Heil’-Rufen sowie zu Angriffen auf Migranten und alternative Jugendliche. Es kann nicht sein, dass sich zahlreiche Neonazis und gewaltbereite rechte Hooligans in einer Immobilie der Stadt Dortmund treffen und dort ungestört feiern können. Die Stadt steht hierbei in der Pflicht, alle Maßnahmen, die zur Verhinderung der Nazi-Feier beitragen könnten, zu ergreifen”

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  • Rechte Borussenfront will in Stadt-Gebäude feiern (Westfälische Rundschau, 19.04.2011)

  • Die Immobilie gehört seit Jahresbeginn 2011 der Stadt. Sie hatte das Haus gekauft, um zu verhindern, dass Neonazis die Immobilie kaufen. Nach wie vor nutzen Nazis die Räumlichkeiten zu verschiedenen Treffen. Nun soll Karfreitag die Borussenfront dort feiern. „Der Stadt dürfte die kritische Nutzungssituation des Ladenlokals bekannt sein“, so Kerstin Wiedemann, Sprecherin der Antifaschistischen Union Dortmund. Ziel sollte es auf jeden Fall sein, die Veranstaltung zu untersagen. […]
    Die Stadt solle nun endlich handeln und ihrer Bekundung, man habe ein Auge auf das Haus, Taten folgen lassen. Es könne nicht sein, dass sich zahlreiche Neonazis und rechte Hooligans in einer städtischen Immobilie zu einer Feier treffen, betonte Kerstin Wiedemann.

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  • Komplexe Lage im Fall Schäfer nach Nazi-Demo-Besuch (Westfälische Rundschau, 05.05.2010)

  • In antifaschistischen Kreisen wird über weitere Verstrickungen in die rechtsextreme Szene berichtet. So ist auf der Seite der Antifaschistischen Union Dortmund nachzulesen, dass Klaus Schäfer regelmäßiger Gast der allwöchentlichen Kameradschaftstreffen der Dortmunder Neonazis im „Nationalen Zentrum” an der Rheinischen Straße gewesen sein soll.

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  • 200 Neonazis feierten in Kleingartenanlage (Ruhr Nachrichten, 12.01.2010)

  • Etwa 200 Rechte hätten Samstagabend im Vereinsheim mit vier bekannten Neonazi-Bands gefeiert, berichtet die Antifaschistische Union auf ihrer Internet-Seite. „Bis in die frühen Morgenstunden wurde im Kameradenkreis gefeiert, alte Kontakte gepflegt und neue geknüpft“, heißt es auf der Internetseite der Dortmunder Neonazis. […]
    „Am Sonntag gaben fünf nette Leute die Schlüssel wieder zurück“, sagt der Vorsitzende. „Einer von denen hat noch geholfen zu putzen.“ Kerstin Wiedemann, Sprecherin der Antifaschistischen Union, fordert von der Stadt „eine Handreichung für die Vermieter solcher Lokalitäten“.

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  • Neonazis feierten in Dortmunder Kleingartenanlage (Westfälische Rundschau, 11.01.2010)

  • Man distanziere sich aufs Schärfste von rechtsradikalem Gedankengut. „In Zukunft werden wir vorsichtiger sein”, betonte Peter Feller. Auf rechten Internetseiten wird das Konzert als Erfolg gefeiert. Eine der Bands war „Radikal”, eine der bekanntesten Rechts-Rock-Bands. Sie sind berüchtigt für ihr „Hakenkreuzlied” mit der Textzeile „Hängt dem Adolf Hitler den Nobelpreis” um. Viele der rechten Aufmärsche, auch in Dortmund, werden durch solche Konzerte finanziert, so die Antifaschistische Union Dortmund in einer Stellungnahme.

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  • Der Kleingartenverein „Im Wiesengrund“ in Dorstfeld ist schockiert über das Neonazikonzert im Vereinsheim (Radio 91.2, 11.01.2010)

  • Nach Angaben der Antifaschistischen Union in Dortmund wurde laut Sieg Heil gebrüllt. Der Staatsschutz habe am Samstagabend keine strafbaren Handlungen festgestellt, sagte Polizeisprecher Wolfgang Wieland. Im Anschluss seien jedoch drei randalierende Rechtsextreme in Dorstfelkd festgenommen worden.

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  • ARGE fördert unwissentlich rechten Internethandel (dpa Dortmund, 23.06.2009)

  • Eine Förderung des Mannes war am Montag durch eine Mitteilung der Antifaschistischen Union Dortmund bekanntgemacht, durch die ARGE
    jedoch zunächst nicht bestätigt worden. Laut dieser Gruppierung handelt es sich bei dem Portal um einen der wichtigsten Versandhandel der deutschen Neonazi-Szene. Der Betreiber sei als Führungsperson der sogenannten Autonomen Nationalisten bekannt.

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  • Arge förderte Ich-AG eines Neonazis (Westfälische Rundschau, 22.06.2009)

  • „Angesichts der Gewaltbereitschaft der Dortmunder Neonaziszene erscheint es besonders brisant”, betonte Kerstin Wiedemann, Sprecherin der Antifa Union Dortmund, „dass die Szene sich mit Unterstützung der Öffentlichen Hand mit potenziell tödlichen Waffen ausstatten kann.” […] Offenbar, so Kerstin Wiedemann, gebe es in der Stadt immer noch ein mangelndes Problembewusstsein.

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  • Generation Black Block (Jungle World Nr. 24, 11.06.2009)

  • Kerstin Wiedemann von der Antifaschistischen Union Dortmund hält die AN für „deutlich attraktiver für Personen aus höheren Bildungsschichten, aus deren Kreisen sie sich nun – wenn auch nur vereinzelt – ebenfalls rekrutieren“ […] Damit machen die AN »Lifestyle, Freizeit­wert und politische Botschaften zu einem für Jugendliche attraktiven Angebot«, sagt Kerstin Wie­demann.

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  • „Gegen Dortmunder Zustände“ (Ruhrbarone, 22.05.2009)

  • In Dortmund kommt es seit Jahren häufig zu Überfällen von Rechtsradikalen. Noch am 1. Mai wurde eine DGB Demo überfallen, 2005 ein Punker von einem Neonazi erstochen. Auch wenn die Hintergründe der Tat vom Sonntag noch nicht aufgeklärt sind – niemanden würde es überraschen, wenn es einen rechtsradikalen Hintergrund gäbe.

    Anlass für die Antifaschistische Union Dortmund zu einer Demonstration am morgigen Samstag um 13.00 Uhr auf dem Vorplatz des Dortmunder Hauptbahnhofs aufzurufen: „Egal was die offiziellen Ermittlungen letztlich ergeben: Es ist in Dortmund nicht unwahrscheinlich Opfer neonazistischer Gewalt zu werden“, heißt es im Demoaufruf.


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  • Randale im Revier (Jungle World Nr. 20, 14.05.2009)

  • Nun hoffen örtliche Antifa-Gruppen wie die Antifaschistische Union Dortmund, dass der Überfall am 1.?Mai Nachteile für die Nazis bringen könnte. »Wir denken, dass hier jetzt der ein oder andere wach geworden ist«, sagt die Pressesprecherin Kerstin Wiedemann. »Das Kalkül der Nazis, durch ihre Randale Pluspunkte in der eigenen Szene zu sammeln, dürfte durch die zahlreichen Verfahren zudem nicht aufgegangen sein.« Sollte der Aufmarsch Anfang September nicht verboten werden, könnte die Aussicht auf Randale allerdings wieder zahlreiche Nazis anziehen. »Antifaschistinnen und Antifaschisten nicht nur aus NRW sollten sich den 5.?September daher vormerken«, sagt Wiedemann.

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  • Demo zur Erinnerung an „Schmuddel“ (Westfälische Rundschau, 24.03.2009)

  • Am 28. März jährt sich zum vierten Mal jener Tag, an dem der Punk Thomas Schulz, genannt „Schmuddel“, von einem damals noch 17-jährigen Neonazi, einem Mitglied der Skinhead- Front Dorstfeld am U-Bahnhof Kampstraße niedergestochen wurde und kurz darauf verstarb.

    Aus diesem Anlass findet am vierten Jahrestag, am kommenden Samstag um 15 Uhr, unter dem Motto „No Nazis – Kein Vergeben – Kein Vergessen“ eine Demonstration der Antifaschistischen Union und des „Bündnis 28.03.” statt.

    Den Veranstaltern geht es bei der Gedenkdemo einerseits darum, an das Opfer des Mordes zu erinnern und „diese traurige Realität gegen diejenigen zu verteidigen, die diese Tat zu entpolitisieren versuchten und es immer noch versuchen”, heißt es dazu in einer gemeinsamen Erklärung. Zum anderen müssten die immer stärker werdende Neonaziszene und ihre vermehrten brutalen Angriffe auf Linke, Migranten und alternative Kulturprojekte thematisiert werden.

    Die Demo startet vom Vorplatz des Hauptbahnhofs und führt durch die City. Erwartet werden 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.


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  • Neonazis trafen sich zum Konzert in Dortmund
  • (Topnews, 05.10.2008)
    Antifaschistische Union kritisiert das Verhalten der Polizei
    Rund 100 Neonazis haben sich am Samstagabend in Dortmund zu einem Konzert getroffen.

    Dies teilte die Polizei am Sonntag mit. Es handelte sich hierbei um eine private Veranstaltung und nicht um eine verbotene Feier. Die Polizei Dortmund sowie die Stadt hatten das Konzert überprüft. Es seien keine Gesetzesverstöße festgestellt worden und es wurden auch keine Zwischenfälle verzeichnet.

    Die Antifaschistische Union Dortmund kritisierte allerdings das Verhalten der Polizei. Die Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet hätten unter dem Schutz der Polizei «ungestört feiern und ihre antisemitischen und rassistischen Parolen skandieren» können, sagte einer ihrer Sprecher. Der Polizeipräsident und der Staatsschutz hätten sich als «absolut unfähig» erwiesen. (ddp/shu)


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  • Deutsches Haus (Jungle World Nr. 48, 29.11.2007)

  • […]In der Nacht zum 17.11. griffen rund 30 Neonazis eine Gaststätte in der Innenstadt an. Sie trugen Schlagstöcke, Pflastersteine, Pfefferspray und eine Schusswaffe bei sich und grölten Ausdrücke wie „Scheißtürken“ oder „Scheißausländer“. Das teilten das „Antifaschistische Bündnis 28.03.“ und die Antifaschistische Union Dortmund der Presse mit. Es sei bereits „der vierte Angriff bewaffneter Neonazi-Gruppen“ auf ein Lokal gewesen, in dem sich Menschen aufhielten, „die nicht in das extrem-rechte Weltbild der Neonazis passen“.[…]

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  • BVB setzt klares Zeichen gegen Rechts (Westfälische Rundschau, 23.08.2007)

  • Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat auf den „Offenen Brief“ von Antifaschistischer Union und Antifaschistischem Bündnis (wir berichteten) reagiert und wird Zuschauern, die Kleidung der Marke „Thor Steinar“ tragen, ab sofort den Zugang zum Signal Id (sic!).

    Mit der Maßnahme, die zuvor Werder Bremen, Hertha BSC und St. Pauli ergriffen haben, wolle der Klub „ein klares Zeichen gegen Rechts setzen“, heißt es in einer Presseerklärung. Der BVB wolle deutlich machen, dass er sich „von Besuchern distanziert, die rechtsextremes Gedankengut – egal ob verschlüsselt in Symbolen oder offen – ins Stadion tragen wollen“. Die antifaschistischen Gruppen begrüßen das Verbot.


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  • „Kein Thor-Steinar im Stadion“ (Westfälische Rundschau, 09.08.2007)

  • Keine Thor-Steinar-Klamotten im Signal Iduna Park. Das ist die Forderung der Antifaschistischen Union Dortmund und des Antifaschistischen Bündnisses 28.03. an die Geschäftsführung von Borussia Dortmund. […]
    In einem offenen Brief an den Verein fordern die Antifaschisten den BVB auf, es den Bundesliga-Clubs Werder Bremen und Hertha BSC Berlin gleich zu tun, und Trägern der Marke Thor Steinar den Eintritt ins Stadion zu verbieten. Außerdem sollen dem Brief zur Folge Mitarbeiter des BVB-Fan-Shops und des Ordnungsdienstes Thor-Steinar-Kleidung tragen. […]
    Er musste jedoch zugeben, dass weder ihm noch dem Leiter des BVB-Ordnungsdienstes bekannt gewesen sei, dass es die Marke Thor Steiner gebe, geschweige denn, sie ein Inidikator für die rechte Szene sei. „Das haben wir auch erst durch den Brief erfahren.“ Immerhin, führte Hockenjos aus, sei das Tragen von Lonsdale-Klamotten, die ebenfalls dem rechten Spektrum zugeschrieben werden, den Ordnern und Mitarbeitern des BVB verboten worden.
    Die Absender weisen darauf hin, dass die Street-Wear-Marke Thor Steinar nur für Eingeweihte als Szenebekleidung Rechtsradikaler auszumachen sei. Für die stylischen T-Shirts verwendet Thor Steinar Symbole und Schriftzüge, die an den Nationalsozialismus und Germanenkult erinnern wie „Nordfront“ oder „SüdWestAfrika“, versehen mit dem abgewandelten Palmen-Logo des deutschen Afrika-Korps oder auch deutschen Kampfflugzeugen nebst Schriftzug „Flugschule“.

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  • Protestwelle gegen „Goliat“ (Westfälische Rundschau, 23.07.2007)

  • „Als Antifaschisten stellen wir klar, dass Kellerhoff mit seinem Unternehmen auch in Dortmund kein Bein auf den Boden bekommen wird“, ergänzt Kerstin Wiedemann, Sprecherin der „Antifa-Union“. „Wir fordern alle antirassistischen Dortmunder auf, sich an Aktivitäten gegen den Laden zu beteiligen und fordern von Borussia Dortmund, das Tragen von „Thor Steinar“-Bekleidung im Stadion zu untersagen, so wie es Hertha BSC Berlin verfügt hat.“

    Bereits nächste Woche sollen Aktionen starten: „Alle, die sich gegen den „Donnerschlag“ engagieren, sollten dies auch im Falle des neuen Ladens tun“, so Wiedemann. Mit von der Partie wird auch die BV Innenstadt-West sein: Dort will man alle Mittel gegen „Goliat“ ausschöpfen.


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