22.12.09 – 2800 Euro Geldstrafe und Zahlung von 800 Euro Schmerzensgeld an das Opfer: So lautete am Dienstag im Amtsgericht das Urteil gegen einen Neonazi (31), der einem Studenten am 4. Dezember 2008 die Nase gebrochen hatte. Das Opfer kam damals ins Krankenhaus, wo sogar schwere Kopfverletzungen zunächst nicht ausgeschlossen werden konnten. Das Opfer hatte den Angeklagten später im Prozess eindeutig als Täter identifiziert – auch wenn dieser sein Aussehen inzwischen deutlich verändert hat.

16.12.09 – Während SchülerInnen des Reinoldus-und-Schiller-Gymnasiums in Dorstfeld eine „Menschenkette gegen Rechts“ organisierten, versuchten Neonazis Flugblätter zu verteilen.

12.12.09 – Rund 70 Neonazis veranstalten im „Nationalen Zentrum“ eine „Jahresabschlussfeier“.

28.11.09 – Rund 200 Neonazis waren nach Ende des Naziaufmarsches in Recklinghausen mit dem Zug zum Dortmunder Hauptbahnhof gefahren. Dort erklärten 70 Rechte, dass sie nun den Weihnachtsmarkt in der Innenstadt besuchen wollten. Bevor sich die Gruppe in Marsch setzten konnte, wurde sie allerdings noch im Hauptbahnhof von BeamtInnen der Bundespolizei und der Dortmunder Polizei aufgehalten. Sie verhängte gegen die Gruppe ein Betretungsverbot speziell für den Weihnachtsmarkt, das offensichtlich von den Rechten eingehalten wurde. Die meisten machten sich am Ende per PKW auf die weitere Heimfahrt, berichtet die Bundespolizei.

19.11.09 – Im „Nationalen Zentrum“ findet eine Mobilisierungsveranstaltung für den Naziaufmarsch in Remagen statt.

15.11.09 – Am so genannten „Volkstrauertag“ führten rund 60 Neonazis, darunter auch der NPD-Kreisverband Unna/Hamm, ein so genanntes „Heldengedenken“ auf dem Soldatenfriedhof am Dortmunder Hauptfriedhof durch.

09.11.09 – Am Montag störten dann eine Hand voll Neonazis eine Gedenkfeier am jüdischen Mahnmal für die Dorstfelder Synagoge durch rechte Parolen und Trillerpfeifen. Die Polizei sah sich auch hier nicht in der Lage, das Treiben der Neonazis bereits im Vorfeld zu unterbinden, immerhin habe die Veranstaltung ja „in ihrem weiteren Verlauf störungsfrei“ durchgeführt werden können, so die Polizei. Die drei in Gewahrsam genommenen Neonazis, die 19, 23 und 30 Jahre alt sind, erwartet nach Angaben der Polizei nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.

07.11.09 – Während das Bündnis Dortmund gegen Rechts bereits am Samstag Nachmittag in der Brückstrasse den Opfern der faschistischen Gewalt gedachte, verteilten in direkter Nähe mehrere Neonazis revisionistische Flugblätter und provozierten die TeilnehmerInnen der Gedenkveranstaltung. „Die Polizei hatte die rechte Szene offenbar nicht auf dem Plan und schien gänzlich unvorbereitet. Sie traf erst nach mehreren Anrufen eine Viertelstunde später ein“, so das Bündnis in einer Pressemitteilung.

25.10.09 – Einige Neonazis säubern ein altes Soldatendenkmal in Dorstfeld.

23.10.09 – Im „Nationalen Zentrum“ findet eine NPD-Schulungsveranstaltung mit dem Revisionisten Walter Marinovic (Jhg. 1929) statt. Veranstalter der NPD-Versammlung ist die NPD Unna/Hamm, deren Vorsitzender Hans Jochen Voß, die circa 30 überregional angereisten NPD-SympathisantInnen vor dem Ladenlokal begrüßte. Der Veranstaltungsort wurde von Mitgliedern der Neonazi-Kameradschaften aus Dortmund und Hamm abgesichert. Die Schulungsveranstaltung, die im ehemaligen Naziladen „Buy or die“ in Dortmund-Dorstfeld stattfand, dessen Räumlichkeiten nun von „Autonomen NationalistInnen“ aus Dortmund angemietet wurden, sorgten für spontanen Antifa-Protest und die Organisierung eines Demonstrationszuges.

16.10.09 – Wegen der Anwesenheit von Mitgliedern der Linken in Dorstfeld, verteilen Neonazis Flugblätter.

09.10.09 – Während einer Pressekonferenz über die von Nazis terrorisierte Familie in Dorstfeld verteilen Neonazis Flugblätter rund um den Wilhelmplatz. In der Nacht zuvor verklebten sie Plakate, auf denen Portraitfotos zweier Familienmitglieder zu sehen sind und als „Linksextremisten“ diffamiert werden.

06.10.09 – Neonazis haben in der Nacht einen Buttersäure-Anschlag auf das Kulturcafé Taranta Babu verübt. „Das war jetzt schon der sechste Anschlag seit Januar“, erzählt Hasan Sahin, der Besitzer. Allein in diesem Jahr habe er schon vier Anzeigen gestellt. Bislang seien alle Ermittlungsverfahren ergebnislos eingestellt worden. Und auch die von Sahin alarmierten Polizeibeamten hätten nur mitleidig mit den Achseln gezuckt.

05.10.09 – In der Innenstadt verteilen Neonazis Flugblätter wegen einem vermuten Brandanschlag von Linken auf eine Berliner Nazi-Kneipe.

27.09.09 – Im „Nationalen Zentrum“ findet der zweite Teil des Vortrages mit dem ehemaligen Soldaten der Waffen-SS statt.

21.09.09 – Nazis verteilen Flugblätter am Dortmunder Wilhelmplatz.

05.09.09 – Die Nazis reisten ab 11 Uhr am Hauptbahnhof an und wurden direkt in die U-Bahn verfrachtet, die sie zu ihrem Kundgebungsort, einem Parkplatz am Stadtrand, fuhr. Der „Nationale Antikriegstag“ bleibt allerdings weit unter den Erwartungen der Veranstalter. An der Stand-Kundgebung – fernab jedweder Außenwirkung – nehmen weniger als 700 Neonazis teil; gegenüber dem Vorjahr hat sich die Anzahl damit fast halbiert. Dem geschrumpften TeilnehmerInnenkreis entsprach auch ein geschrumpftes Programm: Statt wie geplant bis 21 Uhr auf dem Parkplatz auszuharren, beendete Christian Worch die Kundgebung bereits um 16 Uhr. Damit war das angekündigte Mega-Event schon nach etwa drei Stunden vorbei. Währenddessen beteiligten sich rund 2.300 AntifaschistInnen bei der Gegendemosntration. Daneben gab es noch Veranstaltungen von bis zu 3.000 partei- und gewerkschaftsnahen Kräften und ein „Friedensfest“ mit ca. 5.000 BürgerInnen. 4.000 PolizistInnen waren im Einsatz.

03.09.09 – Vor dem Westfalen-Kolleg versucht eine kleine Gruppe Neonazis Flugblätter zu verteilen. Am Abend findet vor dem Hauptbahnhof eine Kundgebung mit ca. 50 Neonazis statt.

02.09.09 – An der Martin-Luther-King-Gesamtschule versuchen Neonazis Flugblätter zu verteilen, stoßen aber auf Protest von SchülerInnen und LehrerInnen. Nachdem eine Flugblattaktion auf dem Westenhellweg durch die Polizei unterbunden wurde, meldeten Neonazis eine Kundgebung für den heutigen Abend an, zu der sie später bis zu 60 Neonazis mobilisieren konnten.

01.09.09 – Unter Polizeischutz marschieren rund 40 Neonazis durch die Nordstadt.

31.08.09 – Eine Kleine Gruppe Neonazis versuchte vor dem Leibniz-Gymnasium und der Wilhlem-Röntgen-Realschule Flugblätter zu verteilen. SchülerInnen und LehrerInnen zeigten allerdings deutlich ihre Ablehnung. Am Nachmittag hielten rund 60 Neonazis unter zahlreichen Protest eine Kundgebung am Vinckeplatz im Kreuzviertel ab.

29.08.09 – Im Anschluss an den Christopher-Street-Day schlug der Dortmunder NPD-Ratsherr Axel Thieme einem Besucher ins Gesicht.

28.08.09 – Rund 35 Neonazis hielten später eine Kundgebung am Sonnenplatz ab. Auch hier wurden wieder anwesende GegendemonstrantInnen abgefilmt.

27.08.09 – Am Mittag versuchen Neonazis Flugblätter an dem Reinoldus-Schiller-Gymnasium sowie an der Wilhelm-Busch-Realschule loszuwerden, stoßen bei den SchülerInnen aber weitgehend auf nachdrückliche Ablehnung. Am Nachmittag veranstalten rund 40 Neonazis eine stationäre Kundgebung oberhalb der Freitreppen. Anwesende AntifaschistInnen werden abgefilmt.

26.08.09 – Neonazis verteilen vor dem Helene-Lange-Gymnasium und der angrenzenden Robert-Koch-Realschule Flugblätter. Anschließend verteilen sie weiter Flyer in der Innenstadt.

25.08.09 – Bei einer Wahlkampfkundgebung der Grünen an der Reinoldikirche versuchten Neonazis den Verlauf der Veranstaltung zu stören. Sie verteilten Flugblätter und filmten die anwesenden AntifaschistInnen ab.

24.08.09 – Zum wiederholten Male versuchten Neonazis Flugblätter an dem Max-Planck-Gymnasium zu verteilen. Die Polizei war vor Ort und beobachtete das Treiben. Am Nachmittag veranstalteten Neonazis eine stationäre Kundgebung oberhalb der Freitreppen.

21.08.09 – Am Mittag verteilen Neonazis Flugblätter am Dortsfelder Wilhelmplatz. Später versuchen sie in der Innenstadt eine Infoveranstaltung der Linken zu stören.

31.07.09 – Am führten Neonazis im „Nationalen Zentrum“ wieder eine Vortragsveranstaltung mit einem ehemaligen Soldaten der Waffen-SS durch.

25.07.09 – Neonazis veranstalteten den zweiten so genannten „Friedhelm-Busse-Gedenkmarsch“ durch. Eine Strecke von rund 40 Kilometern wird dabei „zu Ehren“ des am 23. Juli 2008 verstorbenen – einst zu den führenden Köpfen der militanten Neonaziszene in Deutschland gehörenden – Neonazis, zurückgelegt. In den 1970er-Jahren prägte er die Entwicklung der militanten extremen Rechten entscheidend mit. Bis zu ihrem Verbot war Busse Vorsitzender der rechtsextremen FAP.

19.07.09 – Im „Nationalen Zentrum“ hält ein aus den Palästinensischen Autonomiegebiete stammender Neonazi einen antizionistischen und antisemitischen Vortrag über den Nahostkonflikt.

14.07.09 – Etwa 35 Neonazis verteilten in der Innenstadt Flugblätter, in denen sich über das beabsichtigte Verbot ihres Aufmarsches Anfang September beschwert wird.

23.06.09 – AntifaschistInnen machen bekannt, dass der führende Kopf der Dortmunder Neonaziszene, Dennis Giemsch, seinen extrem rechten Internetversandhandel durch eine stattliche Förderung aufbauen konnte. Diese Meldung erregt bundesweit hohes Aufsehen. Später fordert die bewilligten Fördermittel zurück.

06.06.09 – Rund 55 Neonazis versammelten sich zu einer stationären Kundgebung am Dortmunder Hauptbahnhof unter dem Motto „Heraus zum nationalen Antikriegstag – Gegen Krieg und Kapitalismus!“. Rund 25 AntifaschistInnen fanden sich spontan ein und führten in unmittelbarer Nähe eine Gegenkundgebung durch.

05.06.09 – In der Nacht zu Freitag schmieren Neonazis auf Gullideckeln und an einem Stromversorgungshaus am Lohbachtal rechte Parolen. Am Nachmittag verteilen Neonazis anlässlich eines Infostandes der Grünen abermals Flugblätter.

01.06.09 – Eine kleine Gruppe Neonazis verteilt in der Innenstadt Flugblätter, die auf den Neonaziaufmarsch Anfang September aufmerksam machen sollen. Die Polizei lässt sich erst am Ende der Aktion blicken.

29.05.09 – Am Wilhelmplatz veranstalten LokalpolitikerInnen von den Grünen und der SPD zwei Infostände und werden jeweils von Neonazis bedrängt und eingeschüchtert.

23.05.09 – Als etwa 280 AntifaschistInnen gegen diese hiesige Neonazistrukturen demonstrieren wollen, versucht ein kleine Gruppe von Neonazis den Aufzug bereits am Auftaktort zu stören und die DemonstrantInnen abzufilmen. Dank des entschlossenen Handels einiger AntifaschistInnen werden die Neonazis erfolgreich zurückgedrängt. Daraufhin veröffentlichen diese Bilder einiger Antifas und bitten um Infos, „vor allem eine ladefähige Anschrift“ wird gesucht.

08.05.09 – Am Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und der Beendigung des 2. Weltkrieges führen Neonazis in Dortmund eine revisionistische Veranstaltung in Form eines „Heldengedenkens“ durch.

06.05.09 – Es stellt sich heraus, dass auch ein DVU-Bezirksvertreter an der 1.Mai-Randale beteiligt war. Patrick Brdonkalla, aktives Mitglied der „Skinhead-Front Dorstfeld”. Er soll einer der „Schläger von Dresden” sein, die im Vorfeld des Neonaziaufmarsches im Februar Gegendemonstranten zusammengeschlagen haben. Die Ermittlungen laufen. Und auch am Freitag saß er im Polizei-Kessel und muss mit einem Verfahren wegen schweren Landfriedensbruchs rechnen.

01.05.09 – Rund 400 Neonazis griffen die Maikundgebung des Deutschen Gerwerkschaftsbundes an. Dabei warfen die Neonazis Steine, Flaschen und Feuerwerkskörper auf die TeilnehmerInnen und schlugen mit Holzlatten auf sie ein. Diese fingen indes an sich zu bewaffnen und versuchten die gewalttätigen Neonazis zurückzudrängen. So entwickelte sich eine handfeste Auseinandersetzung, bis die immer noch unterbesetzte Polizei schließlich die zwei Lager trennen konnte. Die äußert aggressiven Neonazis zogen ungestört vom Süd- über den Ostwall, zurück in die Innenstadt. Dort teilte sich der Aufmarsch in mehrere Gruppen auf und zog weiter randalierend durch die Innenstadt, bis die Polizei genügend Einsatzkräfte gesammelt hatte, um die Neonazis einkesseln und festsetzen zu können. Die später ermittelten Fakten: Gegen 405 Neonazis läuft ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Landfriedensbruch. 244 Personen kamen aus NRW, davon allein 37 aus Dortmund. 161 Beschuldigte reisten aus acht anderen Bundesländern an (mit 75 die meisten aus Thüringen). Einige Täter sind auch aus dem europäischen Ausland angereist (insgesamt 15 Personen aus Bulgarien und den Niederlanden). Nach Angaben des Innenministeriums waren unter den Beschuldigten 46 Frauen und 45 Jugendliche. Fünf PolizistInnen wurden beim Einsatz verletzt und sieben Polizeiwagen demoliert. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 30.000€. Es konnten mehre Waffen sichergestellt werden. Dazu zählen u. a. Reizgas und Pfefferspray, Hieb- und Stichwaffen, Quarzhandschuhe sowie Schussbecher für Signalmunition und (selbstgebaute) Knallkörper. In den Tagen nach den gewalttätigen Vorfällen wurden die Wohnungen zweier mutmaßlicher Rädelsführer in Dortmund und eine weitere in Thüringen durchsucht.

23.04.09 – Im Waldstadion führt der SC Aplerbeck ein Freundschaftsspiel gegen die deutsche Polizei-Nationalmannschaft durch. Ca. 25 Neonazis begleiten das Spiel mit Bengalos, Transparenten und dem Grölen diverser Parolen.

17.04.09 – Neonazis veranstalten eine Infoveranstaltung zum Aufmarsch am 1. Mai.

02.04.09 – Vor der Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Huckarde versuchen Neonazis Flugblätter zu verteilen. Etwa zeitgleich drehte ein Kamerateam des ARD zusammen mit einigen SchülerInnen einen Bericht über Neonazis in Dorstfeld. Diese liesen sich das nicht entgehen und zeigten mit einigen bekannten Gesichtern Pärsenz, um die SchülerInnen einzuschüchtern.

28.03.09 – Als rund 800 AntifaschistInnen in Gedenken an den von einem Neonazi ermordeten Thomas Schulz durch Dorstfeld demonstrieren, führen Neonazis einen seit Tagen intern beworbenen Aufmarsch mit 170 TeilnehmerInnen durch.

27.03.09 – Ca. 60 Neonazis halten eine stationäre Kundgebung vor dem Dortmunder Hauptbahnhof ab. Motto: „Kevin Plum – von Ausländern ermordet! Wir vergessen nicht!“

26.03.09 – Neonazis verteilen in der Innenstadt Flugblätter.

24.03.09 – Eine Gruppe Neonazis versucht Flugblätter an die SchülerInnen der Heinrich-Böll-Gesamtschule zu verteilen. Am Abend veranstalten AntifaschistInnen in der Auslandsgesellschaft eine Infoveranstaltung über die Neonaziszene in Tschechien. Währenddessen versammeln sich rund 45 Neonazis unter dem Motto „Meinungsfreiheit darf keine Mutprobe sein – Den Volksverhetzungsparagraphen abschaffen“ vor dem Hauptbahnhof.

20.03.09 – AntifaschistInnen haben für diesen Tag einen „Frühjahrsputz“ organisiert, um faschistische Propaganda in Dorstfeld zu entfernen. Etwa 55 Neonazis versuchen die Aktion zu stören, werden aber von der Polizei aufgehalten und in eine Seitenstraße gedrängt. Dort halten sie eine Kundgebung ab. Anschließend zogen 15 von ihnen in die Innenstadt um Flyer zu verteilen. Die Polizei kesselte sie und nahm sie in Gewahrsam. Daraufhin organisieren Neonazis am späten Abend eine Kundgebung vor dem Polizeipräsidium.

18.03.09 – Beim Versuch Flugblätter am Max-Planck-Gymnasium zu verteilen, werden sie von SchülerInnen und LehrerInnen aktiv behindert.

12.03.09 – Wieder versuchen Neonazis Flugblätter an SchülerInnen zu verteilen. Diesmal greifen allerdings LehrerInnen der Martin-Luther Gesamtschule ein und lassen die Aktion zumindest nicht unkommentiert.

07.03.09 – In der Innenstadt verteilen Neonazis Flugblätter. Anlass: Ein Infostand einer Tierrechtsgruppe.

06.03.09 – Das Literaturcafé Taranta Babu ist erneut Ziel von Neonazis. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag warfen sie die Schaufensterscheibe ein. Es handelt sich dabei um den siebten Anschlag auf das Café. Der Schaden beläuft sich bisher insgesamt auf 2.800€.

05.03.09 – Neonazis verteilen vor der Wilhelm-Busch-Realschule und dem Reinoldus und Schiller-Gymnasium Flugblätter.

26.02.09 – Nach dem Bekanntwerden der Inhaftierung des bekannten extrem rechten Juristen und Holocaustleugners Horst Mahler finden in mehreren Ruhrgebietsstädten Flugblattaktionen von Neonazis statt. Auch in Dortmund verteilen Neonazis Flugblätter im Innenstadtbereich.

24.02.09 – Einige Neonazis verteilen vor dem Schulgelände der Gesamtschule Brünninghausen Flugblätter, in u.a. ein „Deutschland für Deutsche“ gefordert wird.

19.02.09 – Die Neonazis, die am Samstag der vergangenen Woche eine Gruppe von sieben Personen auf einem Rastplatz in der Nähe von Chemnitz mit Flaschenwürfen und Tritten ins Gesicht attackiert haben, stammen alle aus dem „Umfeld von Dortmund“. Auf dem Foto, das ein einen der Täter zeigt, ist ein Mann mit Glatze zu sehen, der einer Skinhead-Gruppe mit dem Namen „Skin-Front Dorstfeld“ zugeordnet werden kann.

31.01.09 – Währen rund 200 AntifaschistInnen gegen den Dortmunder Polizeipräsidenten demonstrieren, versuchen mehrere Neonazis die DemonstrantInnen abzufilmen.

13.02.09 – Neonazis verteilen anlässlich des Naziaufmarsches in Dresden Flugblätter in der Dortmunder Innenstadt. Am Abend feiern rund 50 Neonazis die Haftentlassung eines Kameraden in einem Fliegerheim in Hengsen, unter ihnen auch etliche Neonazis aus Dortmund. Der Vermieter muss später 3.500€ Strafe zahlen.

24.01.09 – In Eving veranstalten Neonazis eine geschlossene Tagung mit einem ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS und dem Hamburger Neonazi Christian Worch.

23.01.09 – Neonazis verteilen beim Neujahrsempfang der SPD-Lütgendortmund in der Heinrich-Böll-Gesamtschule vor dem Tagungsort Flugblätter.

21.01.09 – Beim wöchentlichen Kameradschaftsabend referiert Siegfried Borchardt über die Entwicklung der Dortmunder Neonazistrukturen aus seiner Sicht.

31.12.08/01.01.09 – Knapp 100 Neonazis feierten zu Sylvester auf einer von Dortmunder Neonazis organisierten RechtsRock-Feier in Bochum.

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