17.11.2007 – 30 Neonazis greifen unter „Scheiß Türken – Scheiß Ausländer“– Rufen und unter Einsatz von Schlagstöcken, Pflastersteinen und einer Schusswaffe eine von vielen MigrantInnen besuchte Gastätte in der westlichen Innenstadt an. Die Polizei nahm 5 AntifaschistInnen fest.

07.10.07 – 15 Nazis mit ihren Frauen besuchen die Hirsch-Q in den frühen Morgenstunden, um gemütlich ein Bierchen zu trinken. Die Polizei traut sich nicht, den durch den Wirt ausgesprochenen Rausschmiss umzusetzen.

01.09.2007 – Neonaziaufmarsch zum Antikriegstag. Begleitet vomn Gegenkundgebung und Gegendemonstration marschieren ca. 400 Neonazis mit kruden Paraolen („Nie wieder Krieg nach unserm Sieg“ u.a.) geschützt von einem triesigen Polizeiaufgebot vom Hafen zmm Naziladen Donnerschlag in Dorstfeld

24.05.07 - Ein 41-jähriger Dortmunder wurde vom Dortmunder Amtsgericht wegen seiner Hakenkreuztätowierung zu 80 Tagessätzen zu je 10 Euro verurteilt. Der arbeitslose Neonazi hatte das Tattoo während eines Sonnenbades entblößt. In das Urteil floss außerdem mit ein, dass in der Wohnung des Beklagten ein acht Quadratmeter großes Gemälde im Stile einer Hakenkreuz-Fahne an der Wand prangte. Das verfassungsfeindliche Symbol war vom Bürgersteig aus einzusehen.

21.05.07 – Erneut wurden die Scheiben des linken Zentrums und Büros der Bundestagsabgeordnete der Fraktion DIE LINKE Ulla Jelpke in der Münsterstraße zerstört. Diesmal schrieben die Zerstörer ans Glas: „Dortmund ist unsere Stadt“.

17.05.07 – Einige Neonazis überfielen 3 alternative Jugendliche auf der Brückstr. in der Dortmunder Innenstadt. 2 der Jugendlichen wurden durch Tritte und Schläge verletzt. Die Polizei konnte im Verlauf ihrer Fahndung 4 Tatverdächtige („die der rechten Szene zuzuordnen sind“) festnehmen.

01.05.07 - Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Kapitalismus – Heraus zum 1. Mai!“ mobilisierten NPD, NVU und der freie Widerstand Dortmund (Dennis Giemsch) ca. 1.000 Nazis nach Dortmund. Nachdem von Gegendemonstranten die Gleise der S-Bahn, die die Nazis von Dorstfeld nach Körne bringen sollte, blockiert waren, machten sich diese ohne Genehmigung der Polizei auf den Weg zum Versammlungsort. Die Nazis konnten von der überraschten Polizei erst nach etwa 1,5 km aufgehalten werden. Daraufhin wurden sie mit teilweise städtischen Bussen zum Kundgebungsort an der Potthecke gebracht. Dort spielten mehrere Rechtsrockbands und unter anderem sprachen Siegfried Borchert sowie der NPD-Bundvorsitzende Udo Voigt. Laut Polizeiangaben wurden 19 Personen des rechten Spektrums festgenommen. Dieser Tag zeigt eine neue Dimension des Umgangs mit Nazis in Dortmund, da die Stadt den Platz für die Kundgebung zur Verfügung stellte, im Vorfeld sämtliche Plakate von Nazi-Gegnern von der Polizei systematisch entfernt wurden, der Stadtteil einen Tag im Ausnahmezustand war, randalierenden Nazis ein Shuttle-Service eingerichtet wurde sowie ihre Kundgebung weit über die vorgesehene Anmeldezeit nach hinten ausgedehnt werden konnte.

30.04.07 – Bei einer Vorabendkundgebung unter dem Motto „Kapitalismus ist Krieg! – Nationaler Sozialismus ist die Lösung!“ trafen sich ca. 50 Nazis unterhalb der Katharinentreppe. Als Mitveranstalter trat der nordrheinwestfälische NPD-Landesverband auf. Anmelder der Kundgebung war Dennis Giemsch.

30.04.07 – Erneuter Angriff auf die alternative Gaststätte „HirschQ“. Mehrere Nazis versuchten die Fensterfront mit Steinen einzuwerfen. Der herauseilende Wirt wurde mit Hitlergruss und „Sieg Heil“-Rufen begrüßt. Kurz darauf wurde ein PKW mit fünf Nazis von der Polizei angehalten, die angaben – um 3:30 !! – Flugblätter verteilen zu wollen. Ein politischer Hintergrund wurde nicht gesehen. Bereits eine Woche zuvor war die Fassade der „HirschQ“ mit Hakenkreuzen beschmiert worden.

24.04.07 – Bei der Verteilung von Flugblättern wurden JUSOS von Rechtsradikalen angegriffen. Bei der Auseinandersetzung wurden nach Polizeiangaben zwei Menschen von den Nazis verletzt.

24.04.07 – Bei der Verteilung von Flugblättern wurden JUSOS von Rechtsradikalen angegriffen. Bei der Auseinandersetzung wurden nach Polizeiangaben zwei Menschen von den Nazis verletzt.

22.04.07 – „Unbekannte“zerstörten mit zwei Pflastersteinen die Schaufensterscheiben des Wahlkreisbüros von Ulla Jelpke, MdB DIE LINKE. in der Dortmunder Nordstadt, Grund war die Anmeldung der Demo zum Gedenken an den vor 2 Jahren ermordeten Punker Schmuddel durch ein Mitglied der Linkspartei

21.04.07 – Etwa 20 Nazis griffen nach einer NPD-Kundgebung in Essen eine kleine Gruppe alternativer Jugendlicher auf der Katharinenstraße in Dortmund an. An dem Überfall soll Dennis Giemsch beteiligt gewesen sein. Dabei wurden mehrere Jugendliche verletzt.

05.03.07 – Das Jugendschöffengericht verurteilt einen 20 Jährigen, der an dem Überfall auf die alternative Kneipe „Hirsch-Q“ (siehe 28.04.06) beteiligt war zu 100 Sozialstunden plus Dauerarrest.

01.03.07 – Neue Naziläden auf der Rheinischen Str. Andreas Obach, der Mieter des „Donnerschlags“ und Peter Voß, der ehemalige Mieter des Naziladens „buy or die“ haben eine neues Ladenlokal in der Rheinischen Str. 143 angemietet. Geplant sind wieder ein
Textilgeschäft und ein Tatoo-Laden, zurzeit wird renoviert.

26.02.07 – Im Hinblick auf den angemeldeten Aufmarsch am 1. Mail verteilen 40 NPD Anhänger auf der Montagsdemo Flyer, Informationsmaterial und an Jugendliche die Rechtsrock CD. Nach dem Eintreffen der Polizei wird ein Platzverbot ausgesprochen.

19.02.07 – Zwei alkoholisierte 31 und 23 Jahre alte Männer haben in der Nacht zum Dienstag einen 34- jährigen Somalier rassistisch beschimpft und mehrfach geschlagen, desweiteren wurde auch ein 38 -jähriger Bergkamener von ihnen angegriffen. Die Polizei nahm die zwei Verdächtigten fest und ermittelt jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Volksverhetzung.

16.02.07 – Die NPD verteilt Flyer vor der Arbeitsagentur Dortmund.

10.01.07 – Die NPD verteilt Flyer und die Schulhof CD an die Schüler des Leopold Hoesch-Berufskolleg. Die Schule hat die Polizei eingeschaltet undder Staatsschutz prüft die Handzettel auf verfassungsfeindlichen Inhalt.

05.01.07 – Dem Räumungsantrag zum Naziladen „Donnerschlag“ wurde stattgegeben.

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