Aktuelles | Mobi-Material | Rückblick | Kein Vergessen

Info-Seite über die alljährliche antifaschistische Demonstration gegen rechte Gewalt anlässlich des Mordes an Thomas Schulz, der im Jahr 2005 von einem Neonazi erstochen wurde.

Kommt zur antifaschistischen Demonstration:
28.03.2015 / 14:00 h / Dortmund / Dorstfeld S-Bahn

[ Aufruf | Info-Blog ]

:: Aktuelles:

Aktuelles zur Demo findet Ihr auf unserer Website oder auf dem gemeinsamen Info-Blog der Dortmunder Antifa-Gruppen. Stetig aktuelle Informationen aus Dortmund rund um das Thema „Antifa“ findet Ihr hier oder unter dem Hastag #nonazisdo.

                 

:: Mobi-Material:
460×120
Antifa-Demo gegen rechte Gewalt am 28.03. in Dortmund

                 

:: Aufrufe und Berichte der letzten Jahre:
30.03.2014 – 500 Nazi-Gegner bei Schmuddel Gedenkdemo (Ruhrbarone)
29.03.2014 – Jahrestag des Dortmunder NSU-Terrors: Gruppen wollen Zeichen gegen Rassismus setzen (Nordstadtblogger)
29.03.2014 – 500 gegen Rechts: Schlecht beschirmt demonstriert (RN)
24.03.2014 – Gedenken an Nazi-Opfer Thomas „Schmuddel“ Schulz“ (Ruhrbarone)
31.03.2013 – Eine Tochter will Gerechtigkeit (DW)
31.03.2013 – Demo Samstag in Dortmund (RN)
27.03.2013 – Antifaschisten erinnern an ermordeten Punk
14.03.2013 – Demonstration gegen rechter Gewalt am 30.03. in Dortmund
30.03.12 – Letzte Infos zur morgigen Demonstration
28.03.12 – Letzte Infos zur Demo am 31.03.
27.03.12 – Nach der Demo ist vor der Demo!
27.03.12 – Morgen: Kundgebung in Gedenken an Thomas
21.03.12 – PM: Rechte Hetzmusik in der Innenstadt
19.02.12 – Audiomitschnitt der Veranstaltung „Nazis im Knast“
19.03.12 – Antifa-Demo am 31.3. auf 11 Uhr vorverlegt
15.03.12 – Vortrag über Aktivitäten und Strukturen der Skinhead-Front
15.02.12 – Aufruf: Der rechten Gewalt entgegentreten!
24.01.11 – Paradigmenwechsel bei „Schmuddel“-Demo
04.04.11 – 700 Antifas bei Thomas-Schulz-Gedenkdemo
03.04.11 – Erste Fotos von der gestrigen Demo
31.03.11 – „Thomas-Schulz-Straßen“ in Dortmund
30.03.11 – Gedenktafeln für Thomas “Schmuddel” Schulz
29.03.11 – Kundgebung in Gedenken an Thomas Schulz
25.03.11 – Mobi-Graffiti für “Schmuddel”-Gedenkdemo
14.03.11 – UnterstützerInnenliste für den 02.04.
21.02.11 – Nichts und niemand ist jemals vergessen!
07.04.10 – Bis zu 600 Antifas gedachten “Schmuddel”
04.04.10 – Gedenkdemo 2010: Erste Impressionen
02.04.10 – Letzte Infos zur Gedenkdemo
28.03.10 – Kundgebung zum Jahrestag des Nazi-Mordes
19.03.10 – UnterstützerInnenliste für den 03.04.
12.03.10 – Symbolische Straßenumbenennungen
11.03.10 – News rund um die Thomas-Schulz-Gedenkdemo
03.03.10 – Gedenktafeln für Thomas
02.03.10 – Erklärung zu parallelen Demos in Stolberg und Dortmund
25.02.10 – Interview mit Kiezsport zur Gedenkdemo
01.01.10 – Thomas-Schulz-Gedenkdemo am 03.04.
15.04.09 – Wider den Naziterror! Die „Schmuddel“-Demo im Jahr 2009
31.03.09 – „Endlich seid ihr da!“
28.03.09 – Kurzbericht zur Antifa-Demo
28.03.09 – Keine Homezone für Nazis!
29.03.08 – Über 800 gedenken Schmuddel!
29.03.08 – …denn es ist unsere Stadt!
23.04.07 – Wieder 1000 Antifas bei Gedenkdemo
31.03.07 – Kein Vergeben – Kein Vergessen!
03.04.06 – Mehr als 1000 auf Gedenkdemo für Schmuddel
01.04.06 – Die antifaschistische Gegenwehr organisieren!
20.11.05 – Das Urteil gegen Thomas‘ Mörder
18.11.05 – Spontandemo nach Urteil im Mordprozess
25.06.05 – Dortmund – 3 Monate nach Nazi-Mord am 28.03.
03.04.05 – Nach Nazimord: 4000 auf Antifa-Demo
02.04.05 – Wut und Trauer zu Widerstand!

                 

:: Wir erinnern uns:
Am Ostermontag, den 28.03.2005, um kurz nach 19:00 Uhr traf der damals 17-jährige Neonazi-Skin Sven Kahlin mit seiner Freundin an der U-Bahn-Station Kampstraße in der Dortmunder City auf eine Gruppe Punks. Einer von ihnen, „Schmuddel“, wollte die rechten Sprüche Kahlins nicht unkommentiert lassen und folgte den beiden alleine in die U-Bahn-Station. Es kam zum Streit. Der Neonazi zog plötzlich ein Messer und stach mit erheblicher Wucht auf sein Opfer ein. Der Stich traf „Schmuddel“ ins Herz. Der Mörder flüchtete, konnte aber kurz darauf verhaftet werden. „Schmuddel“ verstarb wenig später im Krankenhaus. Am darauf folgenden Samstag demonstrierten 4000 AntifaschstInnen aus Wut und Trauer über die Tat und in dem Wissen, dass nur eine entschlossene antifaschistische Gegenwehr der Bedrohung durch die Neonazis Einhalt gebieten kann. Seitdem gedenken jedes Jahr mehrere Hundert AntifaschistInnen Thomas und allen anderen Opfern rechter Gewalt und tragen zugleich ihren Protest gegen kapitalistische Verwertungslogik, nationales Zwangskollektiv und gesellschaftliche Gewaltverhältnisse auf die Straße.

Hier ist das vollständige Urteil gegen seinen Mörder Sven Kahlin dokumentiert.

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