Archiv der Kategorie 'Pressemitteilungen'

NPD-Chef gründet Arbeitsvermittlung

Presseerklärung der Antifaschistischen Union Dortmund
vom 04.03.2010

Wie heute bekannt wurde hat der Dortmunder NPD-Kreisvorsitzende Matthias Wächter mit der „W.A.V. Dortmund“ eine private Arbeitsvermittlung ins Leben gerufen. „W.A.V.“ steht für „Wächter Arbeitsvermittlung“. Im Impressum ihrer Homepage ist Matthias Wächter als Verantwortlicher ausgewiesen und auch bei den bisher drei aktuellen Stellenausschreibungen wird der Dortmunder NPD-Chef als Ansprechpartner genannt.

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Erneutes Nazi-Konzert mitten in Dortmund

Presseerklärung der Antifaschistischen Union Dortmund
vom 10.01.2010

Am Abend des 9. Januars fand in Dortmund-Dorstfeld ein Konzert mit vier bekannten Neonazi-Bands statt. Etwa 200 Rechte feierten ungestört im Vereinsheim der Kleingartenanlage „Im Wiesengrund“ in der westlichen Innenstadt – und das offenbar nicht zum ersten Mal.

„Bis in die frühen Morgenstunden wurde im Kameradenkreis gefeiert, alte Kontakte gepflegt und neue geknüpft. Erneut wurde unter Beweis gestellt, dass sich politischer Aktivismus und nationale Konzerte nicht ausschließen, sondern in Einklang gebracht werden können!“, so berichten Dortmunder Neonazis auf ihrer Internetseite.

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Dortmunder Job-Center förderte Naziversandhandel

Seit Juni 2006 betreibt der Dortmunder Neonazi und Anmelder zahlreicher Aufmärsche, Dennis Giemsch, den extrem rechten Internetversandhandel resistore. Der Aufbau eines der wichtigsten Versandhandel der deutschen Neonaziszene wurde durch eine dreijährige Ich-AG-Förderung der Dortmunder Dependance der Bundesagentur für Arbeit Dortmund ermöglicht. Seit drei Jahren können Neonazis nun bundesweit auf ein Angebot zurückgreifen, dass von antisemitischen Propaganda-Aufklebern, über Sturmmasken bis hin zu Waffen, wie Steinschleudern mit Stahlkugelmunition und Pfefferspray reicht.

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Bericht zur Antifa-Demo

Auf der Rheinischen StraßeAls Reaktion auf den Überfall auf einen Antifaschisten in der Nacht zum Samstag demonstrierten heute rund 300 Menschen gegen neonazistische Gewalt in der Dortmunder Innenstadt. Anfänglich versuchten rund zehn Dortmunder Neonazis die Demonstration zu provozieren und abzufilmen. Dies konnte durch das entschlossene Handeln von AntifaschistInnen verhindert werden. Ansonsten verlief die Demonstration störungsfrei und konnte durch Parolen, Lautsprecherdurchsagen und Flugblätter Außenstehende über das Anliegen der DemonstrationsteilnehmerInnen aufklären.

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Neuer Nazitreff in Evinger Kneipe

Gemeinsame Presseerklärung der Antifaschistischen Union Dortmund und des Antifaschistischen Bündnis 28.03. vom 12.05.2009

Bereits die Martener Gaststätte Zum Güterbahnhof diente bis zum Bekanntwerden lange Zeit als Tagungsort für die Kameradschaftsabende der Dortmunder Neonazis um die so genannten „Autonomen Nationalisten“. Schon seit einigen Monaten hat die Dortmunder Kameradschaft ihr Treffen in das Haus Frohning in der Evingerstr. 188 verlegt. Kerstin Wiedemann, Pressesprecherin der Antifaschistischen Union Dortmund, kritisiert: „Es ist ein Skandal, dass den Neonazis nach den Ausschreitungen am 1. Mai weiterhin Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden, von denen aus sie ihre gewaltätigen Aktionen planen können.“

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Der 1. Mai in Dortmund und seine Folgen

Im Folgenden findet sich ein Versuch eines Überblicks über die Ereignisse und Folgen des 1. Mai in Dortmund. Rund 400 Neonazis griffen die Maikundgebung des Deutschen Gerwerkschaftsbundes mit Flaschen, Steinen und Holzlatten an und zogen anschließend randalierend durch die Innenstadt. Am gleichen Abend untersagte die Polizei eine antifaschistische Demonstration gegen die rechten Übergriffe.

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Dortmunder Neonazis in Bulgarien

Trauermarsch zu Ehren von General Hristo Lukov
Letzten Samstag, am 7. Februar, fand in der bulgarischen Hauptstadt Sofia der traditionelle Trauerfackelzug „zu Ehren“ von General Hristo Lukov statt. Auch die Dortmunder Neonazis beteiligten sich an diesem neonazistischen Aufmarsch und stellten einmal mehr ihren Demotourismus und ihre guten Kontakte zur europaweiten Neonaziszene unter Beweis. (mehr…)

Es geht auch anders! Anmerkungen zum Diskurs um den Dortmunder Polizeipräsidenten

Polizeipräsident Hans Schulze. Foto: Dieter Menne Der seit dem April 1993 amtierende Dortmunder Polizeipräsident Hans Schulze (SPD) geriet in den letzten Monaten wieder einmal vermehrt in die Kritik – zu Recht. Zwar ist es nicht nur das zurückhaltende Verhalten des Polizeiapparates das zum Erstarken der hiesigen Neonaziszene geführt hat, doch könnte sich diese bei einer nicht ganz so zimperlichen Umgangsweise längst nicht so sicher und ungestört fühlen. (mehr…)

Räumung des Neonaziladens „Donnerschlag“

Der extrem rechte Dortmunder Szeneladen Donnerschlag in der Rheinischen Strasse 143 diente den lokalen Neonazis aus dem RechtsRock-Spektrum jahrelang als Dreh- und Angelpunkt ihrer Aktivitäten. Der seit Juni 2007 wieder geöffnete Neonaziladen hatte Dank einer Verfügung der Stadt zwar offiziell keine Genehmigung zum Verkauf von Waren, trotzdem trafen sich Teile der rechten Szene regelmäßig in den Räumlichkeiten. Nun wurde der Laden endgültig leer geräumt. (mehr…)

Dortmunder Neonazis planen Sylvester-Konzert in Bochum

Dortmund. Für den Sylvester-Mittwoch, den 31. Dezember 2008, planen Dortmunder Neonazis ein RechtsRock-Konzert in Bochum. Für dieses Konzert wird nur intern durch Rundbriefe und gesicherte Foren mobilisiert. Der genaue Veranstaltungsort ist bereits bekannt: Das Vereinsheim des SV Germania Bochum-West in der Pestalozzistr. 23 in Bochum. (mehr…)