Archiv der Kategorie 'Pressemitteilungen'

PM: Polizeiübergriff sprengt Gedenkveranstaltung für Thomas Schulz

Pressemitteilung des Dortmunder Antifa-Bündnisses
vom 28.03.2012

Am 7. Jahrestag der Ermordung des Punks Thomas Schulz durch den Dortmunder Neonazi Sven Kahlin nahmen etwa 150 Menschen an einer Kundgebung zum Gedenken an den Ermordeten teil. Überschattet wurde das Gedenken durch Übergriffe der Dortmunder Polizeihundertschaft, bei denen sowohl Freunde des Opfers als auch Teilnehmende der Kundgebung verletzt wurden.

Gegen 18:30 Uhr versammelten sich die Kundgebungsteilnehmer an der U-Bahnhaltestelle Kampstraße, dem damaligen Tatort. Es wurde in Redebeiträgen dem Ermordeten gedacht und mehr gesellschaftliches Engagement gegen rechte Gewalt eingefordert. Zudem wurde zu Solidarität sowohl mit den Angehörigen als auch den Betroffenen rechter Gewalt aufgerufen. Eine Trommelgruppe begleitete die Veranstaltung musikalisch. Um 19:00 Uhr fand eine Schweigeminute statt, um an die Tat vor sieben Jahren zu erinnern.

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PM: Rechte Hetzmusik in der Innenstadt

Pressemitteilung des Dortmunder Antifa-Bündnisses
vom 20.03.2012

Am 31. März wollen Neonazis erneut in Dortmund aufmarschieren. Das Dortmunder Antifa-Bündnis (DAB) wirft im Vorfeld einen genaueren Blick auf die auftretenden Bands und die Pläne der Neonazis.

Zwei Musikgruppen kündigen die Dortmunder Neonazis durch ihr Sprachrohr, dem sogenannten Infoportal Dortmund, für ihre Demonstration an. Mit den Auftritten der Bands “Preussenstolz” und “Oidoxie” betreten die Neonazis keineswegs Neuland. Immer wieder traten in der Vergangenheit Rechtsrock-Bands auf Demonstrationen in Dortmund auf. “Musik ist eines der wichtigsten Werbemittel für die rechte Szene,” erklärt Hannah Piehl, Pressesprecherin des Dortmunder Antifa-Bündnisses. “Die Bands, die am 31. März auftreten sollen, sind Teil einer rechten Musikszene, die Rassismus, Antisemitismus und Gewalt gegen politische Gegner vertont und damit den Soundtrack zu Übergriffen von Neonazis liefert.

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“Skinhead-Front”-Aktivitäten in Dorstfeld

Presseerklärung der Antifaschistischen Union Dortmund
vom 12. Oktober 2011

In den letzten Wochen verübten Mitglieder der Dortmunder Neonazi-Gruppierung „Skinhead-Front Dortmund-Dorstfeld“ wieder vermehrt Übergriffe mit potentiell tödlichen Waffen: Bei den beiden jüngsten Übergriffen setzten die Täter abermals Messer gegen ihre Opfer ein. In der öffentlichen Berichterstattung wurden diese Vorfälle hingegen kaum in einem Zusammenhang gebracht.

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Antifaschistische Proteste von Polizeiwillkür überschattet – Naziaufmarsch erneut kleiner

Orangener Finger gegen den Naziaufmarsch

Über 5.000 Antifaschist_innen haben heute über Stunden in verschiedenen großen Gruppen gegen den Naziaufmarsch der Dortmunder Nazis demonstriert. Allein dem skandalösen Einsatz der Polizei ist es zu verdanken, dass Nazis heute durch Dortmunder Straßen demonstrieren konnten. Der Naziaufmarsch selbst verlor im Verhältnis zum Vorjahr erneut an Teilnehmern. Statt der erwarteten 1.000 Nazis folgten nach Angaben der Polizei nur 763 Rechte dem Aufruf zum sogenannten “Nationalen Antikriegstag”.

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Nach Nazi-Angriffen: Demo gegen rechte Gewalt in der Innenstadt


Nach den Naziübergriffen der letzten Tage trafen sich heute 100 Antifaschisten zu einer Kundgebung mit anschließender Spontandemonstration. Aufgerufen hatte das antifaschistische Bündnis Alerta!, das zu Aktionen gegen den Naziaufmarsch am 3. September aufruft.

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DO-Hacheney: Überfall mit tödlichen Waffen

In der Nacht zum Freitag, dem 29. Juli, haben Dortmunder Neonazis in Hacheney eine Gruppe AntifaschistInnen überfallen. Gegen 2:45 Uhr bemerkte die Gruppe den Kleinbus der Dortmunder Nazis, einen VW mit dem Kennzeichen DO-UC-7875, der mit Schrittgeschwindigkeit an ihnen vorbeifuhr. Als die Neonazis eine der Personen als Antifaschisten erkannten, wendeten sie und sprangen mit Sturmmasken vermummt und Hiebwaffen in der Hand aus dem VW-Bulli. Fünf Neonazis griffen die AntifaschistInnen mit Baseballschägern, Pfefferspray, mitgeführten Steinen und Flaschen sowie mindestens einem Messer an, wobei von den Neonazis unter anderem die Drohung “Jetzt bist du dran, ich stech dich ab!” ausgesprochen wurde. Während des etwa sechsminütigen Angriffs holten die Nazis immer wieder Flaschen und Steine aus dem Wagen, der für den Nachschub quer auf der Straße rangiert stand.

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PE zu den Reaktionen auf die Veröffentlichung der Auswertung des Überfalls auf die Hirsch-Q

Presseerklärung des Dortmunder Antifa-Bündnisses zur Veröffentlichung der Auswertung des Nazi-Überfalls auf die Hirsch-Q
vom 21.06.2011

Die Auswertung des Überfalls auf die Kneipe Hirsch-Q hat in der vergangenen Woche eine Vielzahl von Reaktionen hervorgerufen. Das Dortmunder Antifa-Bündnis hatte ein überarbeitetes Video des Vorfalls zusammen mit einer detaillierten Auswertung des Überfalls und der daran beteiligten Neonazis veröffentlicht.

Die Reaktion der Medien

Nachdem zunächst der lokaljournalistische Blog “Ruhrbarone” die Auswertung aufgegriffen hatte und über die Vorwürfe gegenüber der Staatsanwaltschaft berichtete, zog die Meldung im Laufe der Woche weite Kreise. Neben der Lokalpresse griff auch Spiegel-Online die Meldung auf und verlinkte Video und Auswertung. Das Video hat mittlerweile über 110.000 Aufrufe beim Videoportal Youtube.[1] Insbesondere durch die Veröffentlichung bei Spiegel-Online ist es gelungen, überregional auf die Verschleppung der Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft hinzuweisen. “Wir freuen uns darüber, dass über den Übergriff auch überregional berichtet wurde und hoffen nun, dass die Ermittlungsbehörden endlich handeln”, so Hannah Piehl, Pressesprecherin des Dortmunder Antifa-Bündnisses.

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„Borussenfront“-Feier in städtischer Immobilie

Pressemitteilung der Antifaschistischen Union Dortmund
vom 19.04.2011

Wie nun aus Szene-Kreisen bekannt wurde, wollen ehemalige Mitglieder und SympathisantInnen der bekannten Hooligangruppierung “Borussenfront” eine Jubiläumsfeier am kommenden Freitag, dem 22.04., veranstalten. Fast jedes Jahr feiert diese extrem rechte Gruppierung am Karfreitag, dem Jahrestag ihrer offiziellen Gründung im Jahr 1982. Besonders brisant ist es, dass die diesjährige Feier im “Nationalen Zentrum”, dem örtlichen Neonazitreffpunkt an der Rheinischen Straße 135, stattfinden soll. Die Immobilie gehört seit dem Jahreswechsel 2011 der Stadt Dortmund, wird aber immer noch von Neonazis als Treffpunkt genutzt.[1] Kerstin Wiedemann, Pressesprecherin der Antifaschistischen Union Dortmund, erklärt hierzu: “Der Stadt Dortmund dürfte die kritische Nutzungssituation dieses Ladenlokals bekannt sein. Ziel sollte es daher also sein, zu prüfen, ob eine hinreichende Gefahrenprognose vorliegt, die es ermöglicht, die Veranstaltung zu untersagen. Nicht selten kam es im Umfeld von Feiern Dortmunder Neonazis zu ‘Sieg Heil’-Rufen sowie zu Angriffen auf MigrantInnen und alternative Jugendliche.”

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Rechte Übergriffe und Schmierereien nehmen nicht ab

Nachfolgend dokumentieren wir die Pressemitteilung des Dortmunder Antifa-Bündnisses vom 31. Januar 2011.

Am vergangenen Wochenende kam es erneut zu Übergriffen von Neonazis auf vermeintlich linke und alternative Jugendliche am Stadtgarten. An dieser Stelle kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Übergriffen meist alkoholisierter Neonazis auf Menschen aller Couleur. In der Nacht zum 27.1., dem Internationalen Gedenktag für Auschwitz und die Opfer des Nationalsozialismus, wurden am Stadtgarten und insbesondere am Platz der alten Synagoge vermehrt Hakenkreuze und andere rechte Symbole gesprüht. Siehe dazu auch den Bericht der Antifaschistischen Jugend Dortmund.

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Erneut Naziangriff auf die HirschQ

In der Nacht auf Sonntag wurde erneut die alternative Kneipe „Hirsch Q“ auf der Brückstraße in Dortmund von Neonazis überfallen.

Gegen 0:40 Uhr attackierten 10 bis 20 Personen aus dem Umfeld der rechten „Skinheadfront Dortmund-Dorstfeld“ die Besucher_innen der Kneipe und beschädigten dabei unter anderem die Glasfront sowie die Eingangstür. Im Laufe der Auseinandersetzung gab es mehrere Verletzte auf beiden Seiten. Unter den Verletzten befanden sich mehrere Besucher_innen der Hirsch Q, ein Gast erlitt eine Schnittverletzung die im Krankenhaus behandelt werden musste.

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