Archiv für November 2013

Flora bleibt ROT!

Die Rote Flora ist ein seit 1989 besetztes Theater-Haus im Hamburger Schanzenviertel. Über die Jahre hat es sich zu einem Zentrum für linksradikale Politik entwickelt und ist bundesweit bekannt. Dazu beigetragen haben unzählige Vorträge, Feste, Konzerte, Soli-Shows, Demos, Krawalle und sicherlich noch einiges mehr. Nach nunmehr knapp 25 Jahren ist das Projekt von akuter Räumung bedroht. Deshalb gibt es kurz vor Weihnachten eine bundesweite Soli-Demo. Schon in den letzten Wochen wurde deutlich was in Hamburg alles möglich ist, etwa im Rahmen der Proteste der #LampedusaHH-Gruppe. Auch wir lassen es uns nicht nehmen, beste Grüße auszurichten und unsere Teilnahme anzukündigen, um die Solidarität praktisch werden zu lassen! Darum unterstützen wir auch die Antifa-“Soli-Note“. Am 21. Dezember auf nach Hamburg!

Neues Antifa-Café in Dortmund

Ab Ende November wird endlich wieder ein monatliches Antifa-Café in Dortmund stattfinden. Dort werden regelmäßig Vorträge zu linken Themen gehalten und ihr habt die Möglichkeit, mit Dortmunder Antifas in Kontakt ins Gespräch zu kommen. Als Veranstaltungsort wurde der schicke neue Nordpol auserkoren. Das erste Café wird am 25. November ab 18:30 Uhr beginnen. Wir freuen uns euch dort zu sehen!

Es folgt der Ankündigungstext der Organisatoren:

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Anklage gegen Dennis Giemsch

Der WDR berichtet:

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen den Dortmunder Rechtsextremisten Dennis Giemsch erhoben. Er ist Landesvorsitzender der Neonazi-Partei ‚Die Rechte‘ in Nordrhein-Westfalen. Giemsch wird unter anderem Volksverhetzung, öffentliches Auffordern zu Straftaten und Beleidigung vorgeworfen. Giemsch hatte laut Ermittlungen der Berliner Staatsanwaltschaft jahrelang die Internetseite der rechtsextremen Gruppierung Nationaler Widerstand Berlin betrieben. Unter anderem gab es dort auch eine ‚Feindesliste‘, auf der mehr als 100 Politiker, Antifaschisten und Journalisten aufgelistet wurden. Die Fahnder wurden von US-Behörden unterstützt. Dort stand der Server der Internetseite, die mittlerweile abgeschaltet wurde.“

„Wahlkampfauftakt“ mit Abstrichen – Rechtsrock-Konzert mit 150 Besuchern fand weit außerhalb Dortmunds statt

Es sollte der “eindrucksvolle Auftakt des Dortmunder Kommunalwahlkampfes” werden. Der Dortmunder Kreisverband der Neonazipartei „Die Rechte“ lud am 16. November zu einem Rechtsrock-Konzert mit vier bekannten Bands der Neonaziszene. Zugleich sollte der 60. Geburtstag des Neonazi-Hooligans Siegfried „SS-Siggi“ Borchardt gefeiert werden. Am Vorabend untersagte die Stadt Dortmund jedoch die Nutzung der von den Neonazis angemieteten Halle aus baurechtlichen Gründen. Die Veranstaltung musste in das „Gasthaus zum Rössle“ im baden-württembergischen Söllingen verlegt werden.

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PE: Rechtsrockkonzert in Rastatt (Baden-Württemberg)

Das für heute angekündigte Rechtsrockkonzert wurde nach Rastatt in Baden-Württemberg verlegt. Vermutlicher Veranstaltungsort ist das „Gasthaus Rössle“, das regelmäßig von Neonazis genutzt wird. Die Stadt Dortmund hatte gestern untersagt, das Konzert in einer Halle in Dortmund durchzuführen. Ein Widerspruch vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen ist heute abgelehnt worden.

Kerstin Wiedemann, Sprecherin der „Antifaschistischen Union Dortmund“ dazu: „Die Dortmunder Nazis haben versagt. Der Auftakt ihres Kommunalwahlkampfes muss 400 Kilometer von Dortmund entfernt stattfinden. Das ist ein herber Rückschlag. Vermutlich werden viele Besucher den langen Weg nicht auf sich nehmen wollen.“

PE: Rechtrockkonzert zum Auftakt des Kommunalwahlkampfes muss in Hessen stattfinden

Der Dortmunder Kreisverband der Neonazipartei „Die Rechte“ ist mit dem Versuch, ein großes Rechtsrockkonzert zum Wahlkampfauftakt in Dortmund zu veranstalten, gescheitert. Die Partei schickt die potenziellen Besucher des Konzertes nun nach Hessen.

Nachdem die Stadt Dortmund gestern die Veranstaltung in einer Halle am Dortmunder Hafen aus baulichen Gründen untersagt hat, reichten die Neonazis beim Verwaltungsgericht Gelsenkirchen Widerspruch ein. Damit sind sie gescheitert.

Kerstin Wiedemann, Pressesprecherin der Antifaschistischen Union Dortmund, erklärt dazu: „Nachdem zuletzt in Herne durch antifaschistische Recherche ein Rechtsrockkonzert der Partei ‚Die Rechte‘ verhindert wurde, muss diese nun ihren groß angekündigten Wahlkampfauftakt nach Hessen verschieben.“

Ein geeigneter Ausweichort konnte anscheindend nicht rechtzeitig aufgetrieben werden. Stattdessen müssen die Konzertbesucher jetzt eine mehrstündige Anfahrt in Kauf nehmen.

Stadt untersagt Rechtsrockkonzert

Das für heute geplante Konzert der Neonazipartei “Die Rechte” ist gestern von der Stadt Dortmund untersagt worden. Die Veranstaltung sollte in einer Lagerhalle am Dortmunder Hafen in der Franz-Schlüter-Straße stattfinden. Begründet wurde das Verbot mit baulichen Mängeln.

Die Neonazis haben gegen das Verbot Widerspruch vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen eingelegt. Parallel dazu rufen sie auf, “flexibel” zu sein und sich darauf einzustellen, dass das Konzert “notfalls ein Stück entfernt” durchgeführt würde. Der “Wahlkampfauftakt mit Siggis Geburtstagsfeier findet aber definitiv statt”, versichert die Dortmunder “Rechte”.

In der Nähe der Dortmunder Halle halten sich bereits Staatsschutz und Polizei auf.

Location

Refugees Welcome! Erfolgreiche Kundgebung in Hacheney

Etwa 40 Menschen kamen heute zur Kundgebung vor der Erstaufnahmestelle für Asylbewerber in Dortmund-Hacheney. Unter dem Motto „Refugees Welcome“ wurde Kuchen und Waffeln an die Flüchtlinge und Anwohner_innen verteilt. Während sich an vielen Orten die rassistische Hetze gegen Flüchtlinge zuspitzt, ging es darum, ein Zeichen der Solidarität zu setzen und mit den Flüchtlingen, aber auch den Anwohner_innen ins Gespräch zu kommen.

Die Flüchtlinge waren vor allem über die klare Wilkommensbotschaft sowie die Waffeln und den Kuchen erfreut. Nahezu alle der in Hacheney ankommenden werden innerhalb von Tagen, teilweise noch am selben Tag, auf Unterkünfte in ganz Deutschland verteilt.
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PM: Neonazis planen Rechtsrockkonzert

Neonazis planen Rechtsrockkonzert

Der Dortmunder Kreisverband der neonazistischen Partei „Die Rechte“ plant für den 16. November 2013 ein Rechtsrock-Konzert im Raum Dortmund und bewirbt dieses seit einiger Zeit in sozialen Netzwerken.

Das Konzert wird dabei als „Wahlkampfauftakt“ für die kommenden Kommunal- und Europawahlen deklariert. Zudem soll mit der Veranstaltung der 60. Geburtstag des stadtbekannten Neonazis und Hooligans Siegfried „SS-Siggi“ Borchardt gefeiert werden. Borchardt fungiert als Vorsitzender des Dortmunder Kreisverbandes.

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Solidarität muss Praxis werden – Refugees Welcome Kundgebung am 15.11.

Wie in den Medien zu verfolgen war, hat sich in den letzten Wochen der Konflikt um Einwanderung in die EU, insbesondere per Schiff über die Mittelmeerinsel Lampedusa, dramatisch verschärft. Gleichzeitig machen an vielen Orten dieser Republik Neonazis und Bürger Hand in Hand gegen Flüchtlingsheime und ihre Bewohner_innen Mobil.

Gegen diese rassistische Stimmung wollen einige Menschen ein Zeichen setzen. Ein zusammenschluss aus Antirassistischen Menschen ruft dazu auf, am Freitag, den 15.11., vor die Erstaufnahmestelle für Asylbewerber in Hacheney zu kommen und unter dem Motto “Refugees Welcome” den dort täglich ankommenden Flüchtlingen solidarische Grüße und frische Waffeln zu überreichen.

Bei den Rassist_innen von “Die Rechte” sorgt die Aktion schon im Vorfeld für Aufregung. In einem ausführlichen Beitrag auf ihrem Internetportal beschwören sie mal wieder den “Volkstod” durch Einwanderung und fabulieren von angeblichen Hintermännern der Aktion. Da das gewünschte Signal bei den rechten Hetzern also schon angekommen ist, bleibt zu hoffen, dass es am Freitag auch gelingt die Flüchtlinge in der Aufnahmestelle zu erreichen.

Freitag 15.11.2013 | 15:00 | Glückaufsegenstraße | Do-Hacheney