95 Neonazis bei gestrigen Kundgebungen

Gestern versammelten sich rund 95 Neonazis zu drei aufeinanderfolgenden Kundgebungen in verschiedenen Dortmunder Stadtteilen. Zur ersten öffentlich beworbenen Versammlung der Dortmunder Neonazis nach dem Verbot des Nationalen Widerstands Dortmund vor genau vier Monaten, kamen zahlreiche Rechte auch aus dem Rheinland (u. a. Wuppertal und Aachen).

Nachdem die Neonazis in der Nähe des Wohnhauses der stellvertretenden Grünen-Landesvorsitzenden Daniela Schneckenburger auftraten, zogen sie weiter zum Haus von Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau. Ihre Abschlusskundgebung hielten die Rechten ebenfalls im Dortmunder Süden nahe des Wohnhauses von NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider ab. Die Partei Die Rechte bezeichnete die Öffentlichkeitswirksamkeit als „enorm“, die Realität sah anders aus. Die Polizei untersagte den Rechten die Nutzung eines Lautsprecherwagens, weshalb sie auf die Nutzung eines Megaphons angewiesen waren. Laufpublikum war bei dem regnerischen Wetter auch nicht auf der Straße.

Bilder der Neonazis gibt es hier.

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