Neonazi-Kundgebungen am 23. Dezember

Für Ende der Woche rufen lokale Neonazis gleich zu drei Kundgebungen auf. Am Sonntag, dem 23. Dezember, plant die Partei Die Rechte drei aufeinanderfolgende stationäre Versammlungen in verschiedenen Stadtteilen Dortmunds abzuhalten – zwei in der südlichen Innenstadt und und eine im östlich gelegenen Brackel.

Die Veranstaltungen sollen jeweils nahe des Wohnorts der folgenden Politiker stattfinden, die die Neonazis exemplarisch für „Armut, Sozialabbau und Perspektivlosigkeit“ verantwortlich machen wollen: Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD), den ehemaligen DGB-Landesvorsitzenden und jetzigen NRW-Arbeits- und -Sozialminister Guntram Schneider (SPD) sowie die stellvertretende Fraktionschefin der Grünen im Düsseldorfer Landtag, Daniela Schneckenburger.

Das Portal Blick nach Rechts erklärt mit Berufung auf die Polizei, dass die Neonazis für die drei Kundgebungen ein Zeitrahmen von 15:00 bis 20:00 Uhr angegeben hätten. Der Anmelder erwarte rund 30 TeilnehmerInnen. Es handelt sich hierbei um die erste Veranstaltung des hiesigen Kreisverbands der Rechten, zu der die Neonazis öffentlich mobilisieren. Nachdem die Gruppe Nationaler Widerstand Dortmund am 23. August vom Inneneinministerium nach dem Vereinsgesetz verboten worden war, organisierte sich ein Großteil der Neonazis nach nur rund drei Wochen in der Partei Die Rechte neu.

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