Weitere Infos zum Neonazi Frank A.

Eine Gruppe mit dem Pseudonym Antifa-Rollschuhbrigade BO-DO, die auch schon für das Outing im Wohnumfeld des in Dortmund aktiven Neonazis Frank A. verantwortlich zeichnete, publizierte heute einen weiteren indymedia-Bericht. In diesem veröffentlichen die AktivistInnen weitere Informationen über den seit 30 Jahren aktiven Neonazi, der derzeit in Bochum wohnt.

Demnach ist A. schon seit den 1980er-Jahren in der Neonaziszene aktiv – damals noch in Zusammenhängen der extrem rechten Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei. Weiter heißt es: „Auch wenn [A.] die letzten Jahre von der Bildfläche verschwunden schien, war er nach wie vor in der regionalen Neonaziszene aktiv. In den letzten Jahren fiel er insbesondere durch seine Verbindungen zu den ‚Autonomen Nationalisten‘ des ‚Nationalen Widerstands Dortmund‘ (NWDO) auf. Regelmäßig besuchte er zusammen mit Siegfried Borchardt die wöchentlichen Treffen, die die vergangenen Jahre (seit Juli 2009) im ‚Nationalen Zentrum‘ an der Rheinischen Straße 135 in Dortmund-Dorstfeld stattfanden. Von öffentlichen Versammlungen der regionalen Neonaziszene hingegen hielt sich [A.] offenbar ganz bewusst fern – wohl aus Angst erkannt zu werden. […] Dass die Beamten am 23. August 2012 seine Wohnung durchsuchten zeigt, dass auch die Ermittlungsbehörden ihn nach wie vor als aktiven Neonazi wahrnehmen und ihn zu den vom NRW-Innenministerium ausgemachten 62 Neonazis des NWDO zählen.

Darüber hinaus veröffentlichte die Gruppe ein Foto, das den Neonazi zeigt, wie er zusammen mit Siegfried Borchardt in das Dorstfelder Nazi-Zentrum geht.

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