Kurzmeldungen zum Antikriegstag

Die Dortmunder Polizei hat heute das Verbot des Naziaufmarsches am 1. September sowie des RechtsRock-Konzertes am Vorabend bekanntgegeben. Das Verbot wurde vom Verwaltungsgericht in Gelsenkirchen und vom Oberverwaltungsgericht in Münster bestätigt. Die Neonazis ziehen nun weiter zum Bundesverfassungsgericht, um das Verbot zu kippen. Eine Entscheidung fällt – wie jedes Jahr – erst kurz vor dem Aufmarsch.

Das alerta!-Bündnis ruft (trotzdem) weiter zu einer Demonstration am kommenden Freitag, die von Bochum-Langendreer nach Dortmund-Lütgendortmund gehen soll, auf! Die Route wurde allerdings von Seiten der Polizei stark verkürzt. Das Aktions-Konzept des Bündnisses findet sich hier.

Das bundesweite Antifa-Camp hat im Exil im AZ Mülheim gestartet, nachdem die Stadt Dortmund das Camp im Tremoniapark verboten hatte. Das Camp erklärt: „Für Schlafplätze ist das AZ Mülheim der Anlaufpunkt, solange es noch keinen Camport gibt. Es besteht die Möglichkeit Gepäck unterzubringen und sich an der VoKü zu stärken. Die Veranstaltungen werden weiterhin in Dortmund stattfinden!“

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