NPD-Ratsherr in Nachbarschaft geoutet

Wie dank AntifaschistInnen durch einen Artikel auf linksunten.indymedia.org heute bekannt geworden ist, wurde vor wenigen Tagen der Dortmunder NPD-Aktivist Axel Thieme in seiner Nachbarschaft in Dortmund-Wambel durch Plakate und Flugblätter geoutet. Verantwortlich dafür zeichnet offenbar das „Bündnis Körne gegen Rechtsextremismus“ aus dem gleichnamigen benachbarten Stadtteil.

In dem Flugblatt heißt es über den 62-jährigen NPDler: „Im Sommer 2009 hatte Axel Thieme, der NPD-Funktionär, ohne Not einen Mann aus Bochum auf dem Gleiszugang des Dortmunder Hauptbahnhofs angegriffen und dabei verletzt. Ein Mann, den er zuvor als politischen Gegner ausgemacht hatte. Das Opfer wurde anschließend im Krankenhaus unter dem Verdacht einer Gehirnerschütterung behandelt, und klagte mehrere Tage über Kopfschmerzen. Zudem zertrümmerte Thieme dessen Brille, einige Splitter verletzten das Gesicht des Mannes. Thieme wurde daraufhin im Februar 2009 wegen Körperverleitung verurteilt. Er legte zwar Berufung ein, das Urteil wurde jedoch vom Landgericht Dortmund knapp drei Jahre später bestätigt.

Der 62-Jährige nimmt regelmäßig an Aufmärschen gewaltbereiter Neonazis teil und organisiert eigene rechtsextreme Kundgebungen, auf denen er seine rassistische Hetze verbreitet.

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