Archiv für April 2012

NPD-Ratsherr in Nachbarschaft geoutet

Wie dank AntifaschistInnen durch einen Artikel auf linksunten.indymedia.org heute bekannt geworden ist, wurde vor wenigen Tagen der Dortmunder NPD-Aktivist Axel Thieme in seiner Nachbarschaft in Dortmund-Wambel durch Plakate und Flugblätter geoutet. Verantwortlich dafür zeichnet offenbar das „Bündnis Körne gegen Rechtsextremismus“ aus dem gleichnamigen benachbarten Stadtteil.

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Naziübergriff auf „Hirsch-Q“ nach BVB-Spiel

Pressemitteilung des Dortmunder Antifa-Bündnisses
vom 23.04.2012

BildIn der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es vor der Kneipe „Hirsch-Q“ in der Dortmunder Innenstadt zu einem Übergriff mehrerer Neonazis und rechter Fußballfans auf Kneipengäste.

Bereits um ca. 23 Uhr baute sich vor der Kneipe in der Brückstraße eine etwa zehnköpfige Personengruppe auf, die auf Höhe der Straße Helle befindliche Kneipengäste anpöbelte und mit rufen wie „SS, SA, Borussia“ und „Scheiß Antifa“ ihre rechte Gesinnung zeigten. Einige der beteiligten Personen fielen auch durch das Tragen von Kleidung der von Neonazis vertriebenen Kleidungsmarke „Thor Steinar“, sowie Fanbekleidung der rechten Hooligan-Band „Kategorie C“ auf. Die Personengruppe legte sich an einer in der Helle befindlichen Baustelle Flaschen und Baustellenutensilien als Wurfgeschosse bereit, verschwand jedoch nach dem Eintreffen der verständigten Polizei.

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organize!-Kampagne gestartet!

Antifas aus dem Ruhrgebiet haben Anfang April die Kampagne organize! gestartet:

Mit dieser Kampagne wollen wir politisch interessierte Menschen aus dem Ruhrgebiet dazu anregen, sich verbindlich in antifaschistischen Gruppen zu organisieren. Mit einem breiten Angebot an Texten, Arbeitshilfen und Vorträgen zu verschiedenen praxisrelevanten Themen bieten wir konkrete Unterstützung beim Aufbau solcher Gruppen. Unser Angebot richtet sich darüber hinaus aber auch an Gruppen, die schon länger aktiv sind, ihre Arbeit in bestimmten Bereichen aber verbessern wollen.

„Pro NRW“ am 03.05. in Dortmund

Let´s do it again! Nazilere yer yok!

Zwischen dem 28.04 und 08.05. will die extrem rechte Partei “Pro NRW” eine Wahlkampf-Tour unter dem Motto “Freiheit statt Islam!” durchführen. Für Donnerstag, den 03.05., hat die Partei eine Kundgebung vor der D.I.T.I.B.-Zentral-Moschee (Merkez Büyük Cami) an der Kielstraße 12 in der Dortmunder Nordstadt angemeldet. Zuvor will die selbst ernannte „Bürgerbewegung“ in Bochum auflaufen im Anschluss an die Kundgebung in Dortmund will die Partei weiter nach Unna touren.

Wie „Pro NRW“ auch in der Vergangenheit schon erfahren musste, werden wir keine rassistische Hetze in Dortmund dulden.

Wir rufen alle AntirassitInnen und AntifaschistInnen dazu auf, sich an den Protesten zu beteiligen. Genaue Infos dazu werden hier bald veröffentlicht.

Video: Polizeiübergriffe bei Gedenken an ermordeten Punk

Während der Kundgebung in Gedenken an Thomas Schulz griffen am vergangenen Mittwoch Beamt_innen der Dortmunder Polizeihundertschaft und der Streifenpolizei Teilnehmer_innen der Kundgebung an. Die Angegriffenen hatten vorher gegen die gewaltsame Festnahme von mehreren Punks protestiert, die von der Polizei am Betreten des Tatort des Mordes im Untergeschoss des U-Bahnhofs Kampstraße gehindert wurden.

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Lautstarke Antifa-Demo durch Dorstfeld

Das Dortmunder Antifa-Bündnis zieht eine positive Bilanz der antifaschistischen Demonstration “Rechte Gewalt unmöglich machen!” durch Dorstfeld. Die kraftvolle und lautstarke Demonstration setzte ein deutliches Zeichen gegen Nazis in Dorstfeld und rechte Alltagskultur. Störungen durch Angehörige der rechten Szene blieben aus, obwohl die Nazis Dorstfeld gerne als “ihren” Stadtteil betrachten.

Weniger zufrieden zeigt das Dortmunder Antifa-Bündnis sich jedoch mit dem Verlauf der Proteste gegen den Naziaufmarsch am Nachmittag. Trotz des neuen Polizeipräsidenten hat sich an der Bereitschaft der Polizei, Neonazis die Straße freizuräumen, nichts geändert. Effektiver Protest, der über das Herumstehen an Polizeisperren hinausgeht, wird auch unter Norbert Wesseler verhindert.

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WDR: Razzien bei Neonazis in Dorstfeld

Bericht der WDR Lokalzeit Dortmund vom 29.03.2012.

Offizielle Beschreibung: „Ein Haus in der Rheinischen Straße gilt als Treffpunkt der rechten Szene Dortmunds. Die Stadt hat das Haus gekauft und den Mietern wegen Eigenbedarfs gekündigt. Doch vorher hat die Polizei das Haus unter die Lupe genommen – und Einblicke in die Strukturen der Rechtsextremisten im Ruhrgebiet gewonnen.