Archiv für März 2012

„Skindhead-Front“ auf der Anklagebank

Wie der Dortmunder Lokalpresse zu entnehmen ist, wird nun bald gegen zehn Neonazis das Verfahren wegen des Überfalls auf die Kneipe Hirsch-Q im Dezember 2010 eröffnet. Die TäterInnen sind allesamt in der Skinhead-Front Dortmund-Dorstfeld organisiert. Auch der rechte Mörder Sven Kahlin gehört zu den angeklagten Neonazis.

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PM: Rechte Hetzmusik in der Innenstadt

Pressemitteilung des Dortmunder Antifa-Bündnisses
vom 20.03.2012

Am 31. März wollen Neonazis erneut in Dortmund aufmarschieren. Das Dortmunder Antifa-Bündnis (DAB) wirft im Vorfeld einen genaueren Blick auf die auftretenden Bands und die Pläne der Neonazis.

Zwei Musikgruppen kündigen die Dortmunder Neonazis durch ihr Sprachrohr, dem sogenannten Infoportal Dortmund, für ihre Demonstration an. Mit den Auftritten der Bands “Preussenstolz” und “Oidoxie” betreten die Neonazis keineswegs Neuland. Immer wieder traten in der Vergangenheit Rechtsrock-Bands auf Demonstrationen in Dortmund auf. “Musik ist eines der wichtigsten Werbemittel für die rechte Szene,” erklärt Hannah Piehl, Pressesprecherin des Dortmunder Antifa-Bündnisses. “Die Bands, die am 31. März auftreten sollen, sind Teil einer rechten Musikszene, die Rassismus, Antisemitismus und Gewalt gegen politische Gegner vertont und damit den Soundtrack zu Übergriffen von Neonazis liefert.

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DO-Kley: Michael B. an Schule geoutet

Laut einem Beitrag, der auf linksunten.indymedia.org veröffentlicht wurde, haben in der Nacht zum heutigen Dienstag AntifaschistInnen den Dortmunder Neonazi Michael B. an einer Abendschule im Dortmunder Stadtteil Kley mit mehreren Plakaten geoutet. Michael B., der dem engeren Kreis der hiesigen „Autonomen Nationalisten“ zuzuordnen ist, soll dort sein Abitur versuchen nachzuholen.

Über den 22-jährigen Neonazi heißt es in dem Artikel weiter: „Er tritt regelmäßig als Redner bei rechtsextremen Aufmärschen in Erscheinung und war selbst auch schon Gründer und Betreiber eines rechten Versandhandels, bei dem er für Gleichgesinnte Kleidungsstücke und Aufkleber mit faschistischen Inhalten zum Kauf angeboten hatte. […] Er war ebenfalls an dem Überfall von 400 Neo-Nazis auf die Demonstration des Deutschen Gewerkschaftsbundes am 1. Mai 2009 beteiligt und wurde später mit einer Gruppe von rund 120 gewaltbereiten Rechtsextremisten in der Dortmunder Innenstadt von der Polizei eingekesselt und in Gewahrsam genommen. “ Am Anfang seiner rechtspolitischen Karriere soll er zudem in der Jugendorganisation der extrem rechten Partei NPD aktiv gewesen sein.

Audiomitschnitt der Veranstaltung „Nazis im Knast – Wegsperren und gut is´!?

Am 28. Februar 2012 veranstaltete das Dortmunder Antifa-Bündnis einen Vortrag zum Thema Neonazis im Knast und was dieser aus den Neonazis macht. Dazu referierte die Journalistin Heike Kleffner vor rund 50 Interessierten Menschen aus Dortmund und Umgebung im Dietrich Keuning-Haus.

Wer es nicht geschafft hat zum Vortrag zu kommen, hat nun wieder dank des Antifa Medienzentrum Dortmund, die Möglichkeit, sich den Vortrag via Freie-Radios im Netz anzuhören bzw. zu downloaden. Den Podcast findet ihr hier.

Antifa-Demo am 31.3. auf 11 Uhr vorverlegt


Am 31.3.2012 findet in Dortmund die Demonstration “Rechte Gewalt unmöglich machen!” statt. Das Dortmunder Antifa-Bündnis ruft dazu auf, in Dorstfeld gegen die dort wohnenden rechten Gewalttäter_innen, insbesondere die Mitglieder der rechten Kameradschaften “Skinhead-Front Dortmund-Dorstfeld” und “Nationaler Widerstand Dortmund” zu demonstrieren. Beginnen wird die Demo an der S-Bahn-Haltestelle Universität. Der Startzeitpunkt wurde auf 11:00 Uhr vorverlegt.

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Vortrag + Buchvorstellung kommende Woche

Antifa-Demo gegen rechte Gewalt am 31.03. in DortmundIn der kommenden Woche Veranstalten wir u.A. zusammen mit dem „Bahnhof Langendreer“ & „der_Notstand“, eine Buchvorstellung in Bochum und einen Vortrag in Dortmund.

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80 Neonazis bei Kundgebung am HBF

Am Abend des 13. März fand in Dortmund eine Kundgebung von Neonazis aus dem Ruhrgebiet und Ostwestfalen statt. Anlass war die Verhaftung von 24 Neonazis, denen die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen wird. Bei einer kurzfristig organisierten Gegenkundgebung informierten Antifaschist_innen über die Hintergründe der Verhaftungen und die Verwicklungen Dortmunder Neonazis in Morde und Gewalttaten.

Am frühen Morgen hatte die Polizei Wohnungen und Häuser der rechten Szene in Rheinland Pfalz, Hessen und NRW durchsucht. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, Mitglieder des „Aktionsbüros Mittelrhein“ zu sein. Diese Neonazi-Kameradschaft wird von der Polizei als kriminelle Vereinigung eingestuft, die für Gewalttaten und strafrechtlich relevante Hetzpropaganda verantwortlich gemacht wird. Verhaftet wurden auch einige Größen der rechten Szene in NRW, unter anderem Axel Reitz und Paul Breuer, die zahlreiche rechte Aufmärsche organisierten.

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Kein Naziaufmarsch am 1. Mai in Dortmund?!

Dortmund bleibt der Aufmarsch von Rechtsextremen am 1. Mai erspart. Der Anmelder, Dennis G., hat kurzfristig bei der Polizei die Anmeldung für den Tag der Arbeit zurückgezogen. […] Die Absage von Dennis G. erfolgte ohne Begründung.“ Das berichtet soeben DerWesten. Damit bestätigten sich die diesbezüglichen Informationen, die kurz zuvor vom Deutschen Gewerkschaftsbund geäußert wurden. Ob die Absage nur aus taktischen Gründen erfolgte oder ob die Dortmunder Neonazis nie ernsthaft vorhatten, am 1. Mai in Dortmund zu demonstrieren, bleibt bisher unklar.

Via Twitter geben die Dortmunder Neonazis nun an, am 1. Mai zu einem Aufmarsch in Rheinland fahren zu wollen.

Eins zu Eins: Perspektiven und Möglichkeiten der Opferberatung

Offizielle Beschreibung des Interviews im Rahmen der Sendung Eins zu Eins vom 05.03. dieses Jahres „Wie ist der Vormarsch der Neonazis zu stoppen? Im eins zu eins-Gespräch aus Düsseldorf ist Claudia Luzar bei Jens Olesen zu Gast im Studio. Sie leitet ‚Back Up‘, eine Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt in Dortmund.

http://youtu.be/WEv8IznKq0A

WDR-Westpol: Mühsamer Kampf gegen Rechts in Dortmund

Offizielle Beschreibung des Westpol-Beitrags vom 04.03.2012: „Die Zahl der rechtsextremen Gewalttaten ist in NRW im vergangenen Jahr gestiegen – deutlich stärker als im Bundesdurchschnitt. Auch in aller Öffentlichkeit schlagen die Täter immer wieder zu, zum Beispiel in Dortmund.“

Weitere Infos hier.

http://youtu.be/aKlaKzgHQIo