Nach der Demo ist vor der Demo!

Naziaufmarsch am 31.03.12 in Dortmund verhindern!

Am 31.3. findet in Dortmund die Demonstration “Rechte Gewalt unmöglich machen!” statt. Das Dortmunder Antifa-Bündnis ruft dazu auf, in Dorstfeld gegen die dort wohnenden rechten Gewalttäter_innen, insbesondere die Mitglieder der rechten Kameradschaften “Skinhead-Front Dortmund-Dorstfeld” und “Nationaler Widerstand Dortmund” zu demonstrieren. Beginnen wird die Demo an der S-Bahn-Haltestelle Universität. Im Anschluss werden wir uns an den Aktionen gegen den Naziaufmarsch beteiligen.

Der Startzeitpunkt unserer Demonstration wurde auf 11:00 vorverlegt um danach Aktionen gegen die Nazidemo durchführen zu können. Wie schon in den letzten Jahren versuchen die Dortmunder Neonazis, die Gunst der Stunde zu nutzen, und organisieren an diesem Tag eine eigene Demonstration gegen die Kündigung ihres Treffpunkts in der Rheinischen Straße. Beginnen wollen sie um 16.00 am Dortmunder HBF. Alles deutet darauf hin, dass sie über den Wall und die Rheinische-Straße zum Wilhelmplatz ziehen wollen.

Themenwahl und Zeit der Neonazi-Demonstration zeigen deutlich, dass die Nazis sich in der Defensive befinden. Sie fürchten um ihren Treffpunkt, sind nach Razzien und Festnahmen von Neonazis im Rheinland verunsichert und versuchen durch Winkelzüge dem antifaschistischen Protest zu entgehen. Gerade jetzt ist es wichtig, den Druck zu erhöhen. Zeigen wir den rechten Schläger_innen am 31. März, dass sie sich auch in Dorstfeld nicht länger in Ruhe wähnen können!

Neben dem Dortmunder Antifa-Bündnis rufen auch die beiden anderen Dortmunder Bündnisse “Dortmund-Nazifrei” und “Dortmund stellt sich Quer” zu Protesten bzw. Blockaden auf. Das Dortmunder Antifa-Bündnis stellt allen Nazigegner_innen einen per Handy abrufbaren Infoticker zur Verfügung und wird einen Ermittlungsausschuss organisieren, der bei Festnahmen durch die Polizei Hilfe organisiert.

Am 31.03. ab nach Dortmund.
Antifaschistische Strukturen ausbauen – Nazidemos blockieren, sabotieren, verhindern!

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