Neonazi-Treffpunkt: Stadt kündigt Mietern

Wie nun auch die Presse berichtet, hat die Stadt Dortmund den rechten Mietern des Ladenlokals an der Rheinischen Straße 135 zum Ende kommenden Monats gekündigt. Bereits vor einigen Tagen beschwerten sich die örtlichen Neonazis auf ihrer Website über diese Maßnahme und kündigten kämpferisch an: „Jeder Dortmunder soll wissen: Rheinische Straße 135 bleibt!“. Die von den Neonazis angemieteten Räumlichkeiten werden unter anderem für die allwöchentlichen „Kameradschaftsabende“ und diverse Vortragsveranstaltungen genutzt. Die Stadt will mit der Kündigung ihren Eigenbedarf geltend machen. Vor genau einem Jahr erklärte Stadtsprecher Udo Bullerdieck den Ruhr Nachrichten, die Stadt wolle in dem Haus ein Bürger- oder Jugendtreff einzurichten. Der Mietvertrag der Neonazis, der Anfang April 2010 unterschrieben wurde, läuft regulär noch bis zum 31. März 2015.

Ausschnitt des WDR 2 Regional-Studios Dortmund vom 04.01.2012:

Mehr zu dem Nazi-Treffpunkt an der Rheinischen Straße:
Das „Nationale Zentrum“ (im Dossier „Dortmunder Zustände“)
Nazitreff: »Wirklich keine Handhabe?«
„Borussenfront“-Feier in städtischer Immobilie
Bestätigung: Stadt hat „Nazi-Haus“ gekauft
Update: Razzien gegen rechten Versandhandel
Neonazis wollten Haus in Dorstfeld kaufen

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1 Antwort auf „Neonazi-Treffpunkt: Stadt kündigt Mietern“


  1. 1 Naziaufmarsch am 31. März « antifaschistische union dortmund Pingback am 04. März 2012 um 12:07 Uhr
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