Archiv für August 2011

Drei Kriegerdenkmäler farblich umgestaltet

Beschädigtes Kriegerdenkmal in Löttringhausen In der Nacht zum heutigen Mittwoch wurden in mehreren Dortmunder Stadtteilen insgesamt drei Kriegerdenkmäler mit Farbe beschmiert. Wie dem Bekennerschreiben zu entnehmen ist, richtete sich diese Aktion nicht nur „gegen jede Art von Militarismus und Krieg“, sondern sei auch als „eine unmittelbare Reaktion auf die Grabschändung von Neonazis“ zu verstehen. Getroffen hat es mit dem „Löwendenkmal“ im Westpark, das älteste Dortmunder Kriegerdenkmal. Zusätzlich wurde ein Kriegerdenkmal in Marten umgestaltet sowie eins in Löttringhausen, das bereits im Februar dieses Jahres zum Ziel farbenfroher Kritik wurde.

Veranstaltung am 30. August: „Zur sozialen Demagogie der Neonazis“

Die Sommerpause der Veranstaltungsreihe “Was geht mich das an?” des Dortmunder Antifa-Bündnisses ist vorbei. Am Dienstag, dem 30. August, findet der nächste Vortrag statt. Das Thema der kommenden Veranstaltung lautet “Volksgemeinschaft statt Kapitalismus – Zur sozialen Demagogie der Neonazis”. Bei dem Referenten handelt es sich um Dominik Clemens, Politikwissenschaftler an der Technischen Hochschule Aachen.

Die Veranstaltung beginnt wie immer um 19.30 Uhr. Der Ort wird in Kürze bekannt gegeben.

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Neonazi-Aktivistin Yvonne F. geoutet

Wie ein Bericht auf linksunten.indymedia.org erklärt, wurde die Dortmunder Neonazi-Aktivistin Yvonne F. bereits in der Nacht auf den 10.08. in ihrem Wohnumfeld in Dortmund-Oespel geoutet. „Mit ca. 150 Flugblättern in Briefkästen und über 50 Plakaten haben wir in der direkten Nachbarschaft und an der S-Bahn Haltestelle Oespel auf ihr treiben beim „Nationalen Widerstand Dortmund“ aufmerksam gemacht“, heißt es in dem Bekennerschreiben.

Nach Angaben der AktivistInnen „fährt [sie] gemeinsam mit ihren Kamerad*innen zu rechten Aufmärschen und beteiligte sich in der Vergangenheit an Übergriffen auf Andersdenkende. Beispielsweise war sie bei dem Angriff auf die DGB-Demonstration am 1. Mai 2009 mit dabei.

Fotoshooting: … und bring die Crew mit!

Die Mobilisierung der Dortmunder Antifa-Gruppen für die Aktionen gegen den so genannten Nationalen Antikriegstag startete unter dem Motto „… und bring die Crew mit!“. Daraus ist die Idee entstanden, eigene „Crew“-Fotos zu machen, um mit diesen dafür zu werben, am ersten Septemberwochenende nach Dortmund zu kommen. Den Anfang macht nun die Juicy-Beats-Crew aus Dortmund.

Hier der Aufruf an Euch und Eure Crews: Macht schicke Fotos, seid kreativ! Schlagringe, Baseballschläger etc. gab es bei solchen Bildern schon oft genug! Denkt Euch etwas Neues aus, macht ein Foto oder malt ein nettes Bild und lasst es uns zukommen. Wir werden diese dann auf dem Alerta!-Blog veröffentlichen.

… und bringt die Crew mit!
Am 2. und 3. September Dortmund rocken!

Alerta!-Bündnis beim Juicy-Beats-Festival

Am Samstag fand im Dortmunder Westfalenpark das 16. Juicy Beats Festival statt. 60 DJ_anes und 40 Bands verwandelten den Park für einen Tag in das größte Electro- und Indiefestival in NRW. Mit dabei war auch das Alerta!-Bündnis.

Unser besonderer Dank geht an die Bands, die uns unterstützt haben. Das KIZ DJ-Team wies während seines Auftritts auf den Naziaufmarsch am 3. September hin und rief dazu auf, an den Gegenaktivitäten teilzunehmen. Frittenbude, die auf der Hauptbühne für die kurzfristig entfallene Beth Ditto einsprangen, holten während ihres Auftritts Menschen auf die Bühne, die ein Transparent mit dem Aufruf “Naziaufmarsch stoppen! 3. September Dortmund” entrollten. Der Sänger der Band rief dazu auf, sich am 3. September den Nazis in den Weg zu stellen.

Wir danken auch dem Juicy-Beats-Festivalteam, das uns bereits zum dritten Mal Mobi-Aktionen auf seinem Gelände ermöglichte.