Nordstadt: Farbanschlag auf Maklerbüro

Gestern Nacht markierten Unbekannte das Maklerbüro der Vorsitzenden der Nordstadt-SPD, Dr. Marita Hetmeier, mit Farbbeuteln. Laut einem Bekennerschreiben, das auf indymedia.linksunten.org veröffentlicht wurde, geriet das Büro an der Mallinckrodtstraße ins Visier, weil Frau Hetmeier in der Debatte um die Schließung des Straßenstrichs und die Ansiedlung der Roma in der Nordstadt „besonders aggressiv und rassistisch“ aufgetreten sei. Sie stehe „stellvertretend für die Politik des ‚eisernen Besens‘ der Dortmunder SPD, einerseits und für die Interessen eines Teils der Hausbesitzer_innen der Nordstadt, andererseits.

So finden sich auf der Website der Nordstadt-SPD beispielsweise Stellungnahmen, in denen Frau Hetmeier unter anderem rassistische Pauschalverdächtigungen ausspricht: „Schon jetzt leben 4.000 bis 5.000 Bulgaren aus kriminellen Milieus hier. […] Wenn wir den Straßenstrich nicht schließen, haben wir hier in zwei Jahren 15.000 bis 20.000 bulgarische Kriminelle.“ (Quelle)

Am Montag, dem 16. Mai, tritt das Generalverbot für Prostitution auf offener Straße im gesamten Stadtgebiet in Kraft tritt. Die Sicherheitsboxen, in denen die SexarbeiterInnen vergleichsweise geschützt ihrer Arbeit nachgehen konnten, sollen noch am selben Tag abgerissen werden.

Meldung verbreiten:
  • Facebook
  • MySpace
  • Twitter
  • Identi.ca
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • PDF
  • email
  • Google Bookmarks
  • RSS

1 Antwort auf „Nordstadt: Farbanschlag auf Maklerbüro“


  1. 1 Nordstadt: Farbbeutel gegen Hetmeiers-Maklerbüro | Ruhrbarone Pingback am 15. Mai 2011 um 12:13 Uhr
Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.