Neonazi Rene H. in Dorstfeld geoutet

Offenbar wurde heute in den frühen Morgenstunden der Dortmunder Neonazi Rene H. in seiner Nachbarschaft geoutet. Ein Bericht auf der linken Veröffentlichungsplattform indymedia dokumentiert die Aktion. Zahlreiche Plakate und mehre Hundert Flugblätter sollen in seinem unmittelbaren Wohnumfeld angebracht und verteilt worden sein. Der 21-jährige Neonazi stamme ursprünglich aus dem Norden Deutschlands und wohne nun im westlichen Dortmunder Stadtteil Dorstfeld. Weiter heißt es über seine Person: „Er beteiligt sich aktiv an Neonaziaufmärschen und ist fest beim ‚Nationalen Widerstand Dortmund‘ integriert.“

Ferner stellen die AktivistInnen die Outing-Aktion in einen größeren Bedeutungszusammenhang: „Das heutige Outing ist als Reaktion auf die Veröffentlichung zahlreicher rassistischer Texte auf ihrer „Weltnetzseite“ über Rumän*innen und Bulgar*innen in der Dortmunder Nordstadt zu verstehen. Ebenso begreifen wir die Aktion als Antwort auf ihren gestern veröffentlichten Bericht über die Dortmunder Antifa (mit dem sie einmal mehr ihre Unkenntnis über linke Strukturen unter Beweis gestellt hatten) und den Nazi-Mord an Thomas Schulz, den sie beharrlich versuchen zu relativieren.

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