250 auf Demo gegen staatliche Repression

Gestern fand nun bereits zum zweiten Mal die Demonstration der Antifaschistischen Jugend Dortmund gegen Polizeigewalt und staatliche Repression in Dortmund statt. Rund 20 verschiedene Gruppen hatten zur Teilnahme aufgerufen. Das Dortmunder Antifa-Bündnis unterstützte das Anliegen der Demonstration und hatte unter dem Motto „Weder Freund, noch Helferin – Feuer und Flamme der Repression!“ einen eigenen Kurzaufruf veröffentlicht.

Gegen 15 Uhr versammelten sich die ersten AntifaschistInnen am Hauptbahnhof. Bis zum Start der Demo – um 15.45 Uhr – wuchs die TeilnehmerInnenzahl auf rund 200 Personen an. Die Demo zog durch die Innenstand über den Ostwall, die Ruhrallee und die Landgrafenstraße bis zum Polizeipräsidium an der Markgrafenstraße. Im Verlauf der Demonstration wuchs diese auf bis zu 250 Personen an. Anschließend führte die Route zum Platz der alten Synagoge, wo die Demo nach einer Abschlusskundgebung nach rund drei Stunden um 18.15 Uhr aufgelöst wurde. Im Rahmen der Demo wurde in zahlreichen Redebeiträgen über Polizeigewalt und staatliche Repressionen informiert. Polizeikritische Sprechchöre begleiteten den Aufzug der RepressionsgegnerInnen.

Eine kleine Gruppe Nazis versuchte sich unter die DemonstrantInnen zu mischen, wurde aber von den AntifaschistInnen erkannt und konsequent der Demo verweisen. Am Wilhelmplatz in Unterdorstfeld führten zeitgleich rund 15 Neonazis eine zweistündige Kundgebung wegen der gestern gestarteten militärischen Intervention einer internationalen Koalition gegen Libyen durch.

Weitere Infos gibt es in Kürze auf der Website der OrganisatorInnen.

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