Löttringhausen: Aktion gegen das Kriegerehrenmal

Beschädigtes Kriegerdenkmal in LöttringhausenIn der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 20.02., beschädigten Unbekannte das Kriegerehrenmal im südlichen Dortmunder Stadtteil Löttringhausen. In einem Bekennerschreiben, das auf der linken Medienplattform linksunten.indymedia.org veröffentlicht wurde, heißt es: „Menschen, die solche Grausamkeiten möglich machten, und nach der Machtübernahme Hitlers diese Taten auch noch im Krieg verteidigten, sind nicht mehr als ehrbare Menschen anzusehen und verdienen kein Denkmal.“ Auf den angehängten Bildern sind neben dem pink angemalten Stahlhelm eines uniformierten Soldaten mehrere Schriftzüge mit der Losung „Deutsche Täter sind keine Opfer“ zu erkennen. Bereits im November 2010 kam es im Rahmen einer zweiwöchigen Kampagne gegen „das in Stein gehauene Geschichtsverständnis der Deutschen“ – so der Aufruf – zu mehreren Sachbeschädigungen an Kriegerdenkmälern im Ruhrgebiet.

Das Kriegerehrenmal wurde um 1935 von der Stadt Dortmund und einigen Bezirksvertretungen in Auftrag gegeben. Auch die Dortmunder Neonazis veranstalteten hier schön des Öfteren ihr „Heldengedenken“.

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