Neonazi-Aktivistin am Arbeitsplatz geoutet

Wie einem Bericht auf der linken Veröffentlichungsplattform indymedia zu entnehmen ist, wurde die langjährige Dortmunder Neonazi-Aktivistin Sybille O. bei ihrem Arbeitgeber geoutet. Die 23-Jährige arbeitet nach Angaben der AktvistInnen bereits seit einigen Monaten für die Shell-Tankstelle an der Schützenstr. 153 in der Dortmunder Nordstadt.

In zahlreichen Plakaten und Flugblättern, die laut dem Bericht großflächig verbreitet worden sind, heißt es, dass O. „regelmäßig an bundesweiten Aufmärschen von Neonazis“ teilnehme. Auch wird ihre Funktion in der lokalen Neonaziszene dargelegt: „Sie selbst soll sich um die Finanzen der örtlichen Neonazi-Kameradschaft kümmern und das Geld verwalten, dass durch RechtsRock-Konzerte und dem Vertrieb von Propagandamaterial eingenommen wird.“ Die Neonazistin nehme „damit eine Führungsposition innerhalb der örtlichen Neonaziszene“ ein, so die Darstellung der AktivistInnen weiter.

Als Aufruf an ansässige BürgerInnen erklärt die Antifa-Assoziation NRW, die für das Outing verantwortlich zeichnet: „Beschweren Sie sich direkt vor Ort! Üben Sie Druck aus und drängen Sie auf eine Kündigung!“. Hierzu veröffentlichten die AktivistInnen auch die Kontaktmöglichkeiten zur betreffenden Shell-Tankstelle, die übrigens auch hier einsehbar sind.

Foto von Sybille O. beim Naziaufmarsch am 01.05.10 in Schweinfurt:
https://linksunten.indymedia.org/de/node/20334

Foto von Sybille O. beim Naziaufmarsch am 05.06.10 in Hildesheim:
http://recherche-nord.com/cms/images/stories/2010.06.05.Hildesheim/0076.JPG

Lotta-Bericht u.a. auch über die Kassenwartin O.:
http://projekte.free.de/lotta/pdf/35/L35_Neonaziszene_Dortmund.pdf

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