Infos zur „pro NRW“-Kundgebung am Samstag

Das Dortmunder Antifa-Bündnis informiert:

Was geht am Samstag?
Am Samstag, dem 17. Juli, will die selbsternannte „Bürgerbewegung Pro NRW“ in Dortmund-Hörde eine Kundgebung gegen eine im Bau befindliche Moschee in Dortmund Hörde abhalten. Nachdem sich Pro NRW zuletzt im Landtagswahlkampf mit einer groß angekündigten Kundgebungstour lächerlich gemacht hat, versuchen sie nun erneut in der Region Fuß zu fassen.

Wer ist Pro NRW?
Mit der „Bürgerbewegung Pro NRW“ soll das Erfolgsmodell von Pro Köln auf ganz Nordrhein-Westfalen ausgedehnt werden. Zwar gibt es außerhalb des Rheinlandes bislang nur einzelne Kreisverbände der Partei, Ziel ist jedoch die landesweite Verankerung und der Einzug in den Landtag. Die Strategie ist überall dieselbe: Lokale Konflikte werden aufgegriffen und zugespitzt, um das rassistische Potential vor Ort zu mobilisieren. Das Vorbild der Schweizer Kampagne zum Minarettverbot im Blick, gewinnt jedoch zunehmend das Globalthema „Wir gegen den Islam“ an Bedeutung. So auch in Hörde: Pro NRW versucht mit ihrer Agitation gegen die Moschee bei den Anwohner_innen auf gesellschaftlich vorhandene Ressentiments gegen als „fremd“ wahrgenommene Menschen zurückzugreifen.

Die Fakten:
Pro NRW wird sich um 12 Uhr an der Kreuzung Benninghofer Straße / Goymark treffen. Die Veranstaltung soll um 15 Uhr beendet werden. Pro NRW erwartet bis zu 200 Sympathisant_innen zu ihrer Kundgebung.

Der Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus veranstaltet zwischen 12 und 14 Uhr eine Kundgebung am Clarenberg.

Das Bündnis Dortmund stellt sich quer will um 11 Uhr am Hörder Bahnhof mit einer Demonstration zur Kundgebung des Arbeitskreises ziehen. Hier rechnet man ebenfalls mit 200 Teilnhemer_innen.

Was tun?
Das Dortmunder Antifa-Bündnis ruft dazu auf, sich an den Protesten zu beteiligen. Vom Antifaschistischen Medienzentrum wird es, wie auch bei vergangenen Antifaprotesten, einen Ticker geben, den ihr hier abrufen könnt. Nutzt die angemeldeten Kundgebungen als legale Anlaufpunkte und versucht so nah wie möglich an die Rassist_innen von Pro NRW heranzukommen, um ihre Kundgebung ein weiteres Mal zum Desaster zu machen.

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