Archiv für Juli 2010

Her mit dem Autonomen Zentrum!

Der AK Freiraum lädt ein, zur RAUMFREI-Party vor dem inzwischen leerstehendem alten Ostwallmuseum. Ein weiteres Gebäude dessen Verfall einem AZ in Dortmund vorgezogen werden würde. Wir missverstehen diese Botschaft bewusst, kommen trotzdem und hoffen auf eure zahlreiche und kreative Beteiligung.“

Den ganzen Aufruf hier lesen.

Her mit dem AUTONOMEN ZENTRUM !

07.08.2010 / Ostwall-Museum / 16.00 Uhr

Scheiben beim Dortmunder AStA eingeworfen

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurden vier Scheiben des AStA-Seminarraumes der TU Dortmund eingeworfen. Heute findet dort eine Mobilisierungsveranstaltung des antifaschistischen S4-Bündnisses zum „nationalen Antikriegstag“ statt. Der Verdacht liegt daher Nahe, dass es sich bei den TäterInnen um Neonazis handelt.

Sämtliche Spuren sind mittlerweile beseitigt und die Infoveranstaltung wird wie geplant heute um 18 Uhr statfinden.

Weitere Infos:
Vor Infoveranstaltung über Neonazis Scheiben eingeworfen (r-press)
Erfolgreicher Vortrag am Donnerstag (FGR)
Die Dortmunder Naziszene und der „nationale Antikriegstag“ (FGR)
Dortmunder AStA: Scheiben eingeworfen (AStA RUB)

Korrektur zum Bericht “Naziübergriff am 19. Juli an der Möllerbrücke”

Leider mussten wir feststellen, dass die Informationen zum Übergriff auf den Punk, die uns zum Zeitpunkt der Veröffentlichung vorlagen, falsch waren. Hierzu stellen wir richtig: Es waren KEINE Angreifer_innen aus dem extrem rechten Milieu, die den Punk am 19. Juli tätlich angegriffen haben.

Aus diesem Grund wurde der Artikel bis auf Weiteres entfernt. Wir bemühen uns darum, die eigentlichen Umstände des Übergriffs und der Informationsvermittlung zu klären und informieren Euch sobald wie möglich über den Vorfall.

Das alles macht es für das Opfer natürlich nicht besser und wir wünschen ihm weiterhin alles Gute.

Bericht zur gestrigen „pro NRW“-Kundgebung

Bereits um 11 Uhr am heutigen Samstag glich das Gebiet um den Hörder Clarenberg einem Sperrgebiet. Mit Polizeieinheiten aus Dortmund und weiteren Städten Nordrhein-Westfalens wurden Vorbereitungen getroffen, um die Kundgebung der rassistischen „Bürgerbewegung Pro NRW“ von den angekündigten Protesten zu trennen. Im Folgenden eine Zusammenfassung des Tages vom s4-Bündnis.

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Infos zur „pro NRW“-Kundgebung am Samstag

Das Dortmunder Antifa-Bündnis informiert:

Was geht am Samstag?
Am Samstag, dem 17. Juli, will die selbsternannte „Bürgerbewegung Pro NRW“ in Dortmund-Hörde eine Kundgebung gegen eine im Bau befindliche Moschee in Dortmund Hörde abhalten. Nachdem sich Pro NRW zuletzt im Landtagswahlkampf mit einer groß angekündigten Kundgebungstour lächerlich gemacht hat, versuchen sie nun erneut in der Region Fuß zu fassen.

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Marler Neonazi beim Arbeitgeber geoutet

Sören E. bei einer Nazi-Kundgebung 2008 in Gladbeck Der Neonazi Sören E. aus Marl wurde offenkundig kürzlich bei seinem Arbeitgeber „L-Shop-Team“, einem Textilgroßhändler der seinen Sitz im Dortmunder Industrie- und Gewerbegebiet des Stadthafens hat, geoutet. Er ist dort als Grafikdesigner angestellt. Laut einem Bericht auf indymedia hat er auch beim Projekt „ReVisionX – Die Nationale Gestalterschmiede“ mitgewirkt und seine Fähigkeiten auch neonazistischen Gruppen und Organisationen zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus zählt E. „seit 2005 zu einem der Führungskader der regionalen Neonaziszene, der Naziaufmärsche nicht nur durch Anwesenheit unterstützt, sondern auch aktiv mitgestaltet und organisiert, so wie am 28. November in Recklinghausen oder am 6. Februar in Marl“, so der Bericht weiter. Bis auf das die Kontaktdaten des Neonazis von der Website des Arbeitgebers entfernt wurden, ist bisher nichts über weitere Reaktionen bekannt.

Antifacamp no. 10 in Oberhausen

Antifacamp 2010
18 Veranstaltungen, vier Tagesseminare und vier Abendveranstaltungen – auch im 10. Jahr bietet das Antifacamp in Oberhausen reichlich Bildung und Reflexion. Inhaltlich möchten wir mit euch den Spagat zwischen linksradikaler Gesellschaftskritik und antifaschistischer Praxis wagen. Antifaschismus heißt für uns nämlich nicht nur, gegen Nazis zu sein, sondern auch, die herrschenden Verhältnisse, die aus sich heraus immer wieder faschistische Tendenzen hervorbringen, radikal zu kritisieren.
Natürlich kommt auch der Spaß nicht zu kurz: Vegane Verköstigung, Partys und ein abwechslungsreiches Kultur- und Sportprogramm runden das Camp ab. Für 20,- Euro gibt es einen Schlafplatz, Vollverpflegung und eine Menge Input sowie ermäßigten oder kostenlosen Eintritt zu den Partys.

Programm und weitere Informationen auf www.antifacamp.de

Sommer, Sonne, Antifa!

Antifacamp | 11. – 15. August 2010 | Druckluft Oberhausen

Verschlüsseltes Kontaktformular verfügbar

Wir verfügen nun über ein verschlüsseltes Kontaktformular auf unserer Seite. Damit habt ihr ab jetzt die Möglichkeit uns verschlüsselt zu erreichen, auch wenn ihr selbst kein PGP/GPG habt:

https://privacybox.de/antifaunion.msg

Eure Nachricht wird via SSL über eine sichere Verbindung zum Server geleitet und dort automatisch mit unserem pgp-key verschlüsselt. Das bedeutet, dass niemand außer uns euren Nachrichtentext lesen kann und euch auch niemand nachweisen kann, dass ihr die Nachricht gesendet habt. Dieser Effekt wird dadurch verstärkt, dass die E-Mail-Weiterleitung an uns um eine zufällige Zeit bis zu zu einer Stunde verzögert wird. Eure Infos werden also sicher und bestmöglich verschlüsselt übertragen und zudem von uns streng vertraulich behandelt.

Wenn ihr also Informationen zu Neonazis und deren Aktivitäten in und um Dortmund habt, schreibt uns!

Rückblick auf die Aktivitäten des s5-Bündnisses

Hier der Video-Rückblick des s5-Bündnisses auf die Ereignisse und Proteste rund um den „Nationalen Antikriegstag“ 2009. In diesem Jahr ist das s4-Bündnis wieder aktiv. Auf zu neuen Taten!

200 beim Protest gegen Nazi-Kundgebung

Der Bericht des s4-Bündnisses zur Nazi-Kundgebung vom 08. Juli 2010:

Nazi-Kundgebung vom 08.07.2010

Das hatten sich die Dortmunder Neonazis mit Sicherheit anders vorgestellt. Ihrem Aufruf zu einer Kundgebung mit dem Thema: „Gegen Steuergeldverschwendung, Parteienfilz und Vetternwirtschaft“ folgten am heutigen Donnerstag, dem 08.07.2010, circa 60 Anhänger_innen der so genannten „Autonomen Nationalist_innen“ aus Dortmund und Umgebung. Die Stadt Dortmund hatte einige Tage zuvor bekannt gegeben, dass sie ein Haus an der Rheinischen Straße gekauft hat, dessen Gewerbefläche im Erdgeschoss die Dortmunder Neonazis seit ca. einem Jahr als ein „Nationales Zentrum“ nutzen. Die Neonazis wollten „diese Vorgänge jedoch nicht schweigend hinnehmen“. Symbolisch wollten Dennis Giemsch und sein Anhang deshalb heute, zeitgleich zur Ratssitzung in der über den Verkauf städtischer Gebäude zur Kassenaufbesserung besprochen wird, eine Kundgebung abhalten und hofften dabei auch innerhalb der Bevölkerung auf viel Zuspruch. Dieser bleib wie zu erwarten aus und so traf sich der immer gleiche braune Haufen und blieb weitgehend unter sich.

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