Anmerkungen zur neuen Lotta #37

Seit dem 9. Dezember ist die neue Lotta erhältlich. Diese hatte kürzlich ihr zehnjähriges Jubiläum, wozu wir hiermit gratulieren möchten und der Redaktion alles Gute für die Zukunft wünschen. Nach den einleitenden wertschätzenden Worten möchten wir allerdings noch einige Anmerkungen zum Editorial in der aktuellen Ausgabe verlieren.

Dort heißt es, dass die Lotta-Redaktion versuchte, ein „konstruktives Streitgespräch darüber zu führen, wie sich die Gruppen vor Ort vorstellen, gemeinsam das Nazi-Problem in Dortmund in den Griff zu bekommen.“ Diese Gesprächsrunde sei aber nicht zu Stande gekommen, da „die Mehrheit der angefragten Gruppierungen absagte oder sich erst gar nicht meldete.“ Wir möchten darauf hinweisen, dass das Gespräch nicht an uns scheiterte und wir Gesprächsbereitschaft signalisiert hatten. Warum es in Dortmund „wieder einmal nicht gelungen ist“ gemeinsam etwas gegen Nazis zu unternehmen ist ein schwieriges Thema und ließe sich vermutlich nicht einmal überblicksweise auf wenige Seiten in der Lotta herunterbrechen. Zumal einige der eingeladen GesprächspartnerInnen sicherlich nicht die richtigen DisskutantInnen gewesen wären, zumindest wenn es um aktive und kontinuierliche Antifa-Arbeit vor Ort geht.

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