Archiv für Mai 2009

Bericht zur Antifa-Demo

Auf der Rheinischen StraßeAls Reaktion auf den Überfall auf einen Antifaschisten in der Nacht zum Samstag demonstrierten heute rund 300 Menschen gegen neonazistische Gewalt in der Dortmunder Innenstadt. Anfänglich versuchten rund zehn Dortmunder Neonazis die Demonstration zu provozieren und abzufilmen. Dies konnte durch das entschlossene Handeln von AntifaschistInnen verhindert werden. Ansonsten verlief die Demonstration störungsfrei und konnte durch Parolen, Lautsprecherdurchsagen und Flugblätter Außenstehende über das Anliegen der DemonstrationsteilnehmerInnen aufklären.

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Letzte Infos rund um die Demo

Um es nochmal ganz deutlich zu sagen: Letztlich ist für den Inhalt unserer Demo egal was die polizeilichen Ermittlungen ergeben. Uns geht es nicht primär um den einzelnen Vorfall, sondern um die erschreckende Gesamtsituation. Wir nehmen diesen Überfall lediglich zum Anlass, um auf die akute Nazigewalt hier in Dortmund aufmerksam zu machen. Dass es eben in Dortmund keine Seltenheit ist, Opfer neonazistischer Gewalt zu werden, beweist die jüngere Geschichte.

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Nach Überfall: Antifa-Sponti am Samstag

Den ganzen Aufruf hier lesen.

Kein Vergessen den Opfern neonazistischer Gewalt!
Gegen Neonazis und Dortmunder Zustände!
Keine Homezone für Nazis!

Deshalb kommt zur antifaschistischen Spontan-Demonstration:
23.05.2009 (Sa.) / 13 Uhr / Dortmund / Hauptbahnhof (Vorplatz)


WAZ-Bericht zum Überfall

Pressespiegel:
Stellungnahme von The Unity
40-Jähriger weiter in Lebensgefahr (WAZ)
Überfall auf Deutsch-Türken (WDR Lokalzeit)
Zehn Angreifer schlagen 40-Jährigen krankenhausreif (Ruhr Nachrichten)
POL-DO: Versuchtes Tötungsdelikt (Polizeipresse)

Gegen Neonazis und Dortmunder Zustände

Aufruf zur antifaschistischen Spontandemonstration „Gegen Neonazis und Dortmunder Zustände“ am 23.05.2009 in Dortmund!

Am Sonntagmorgen, gegen 1 Uhr früh, griffen etwa zehn dunkel gekleidete Personen einen 40jährigen Mann an und schlugen so heftig auf ihn ein, dass die Ärzte im Krankenhaus von akuter Lebensgefahr sprechen. Das Opfer liegt weiterhin im künstlichen Koma. Die Polizeipresse spricht in diesem Zusammenhang von einem „versuchte[n] Tötungsdelikt“. Die Staatsanwaltschaft hüllt sich bisher weitgehend in Schweigen und will zu dem Vorfall keine konkreteren Angaben machen. Die Täter konnten vorerst flüchten, sind aber bekannt und stehen unter massivem Druck, sich der Polizei zu stellen. Laut Presseberichten hätten sich die Angreifer den Mann „gezielt ausgesucht“: Auf im Internet veröffentlichten Bildern ist das Opfer mit einem antifaschistischen T-Shirt zu sehen, welches er auch in der Nacht des Überfalls getragen haben soll.

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Neuer Nazitreff in Evinger Kneipe

Gemeinsame Presseerklärung der Antifaschistischen Union Dortmund und des Antifaschistischen Bündnis 28.03. vom 12.05.2009

Bereits die Martener Gaststätte Zum Güterbahnhof diente bis zum Bekanntwerden lange Zeit als Tagungsort für die Kameradschaftsabende der Dortmunder Neonazis um die so genannten „Autonomen Nationalisten“. Schon seit einigen Monaten hat die Dortmunder Kameradschaft ihr Treffen in das Haus Frohning in der Evingerstr. 188 verlegt. Kerstin Wiedemann, Pressesprecherin der Antifaschistischen Union Dortmund, kritisiert: „Es ist ein Skandal, dass den Neonazis nach den Ausschreitungen am 1. Mai weiterhin Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden, von denen aus sie ihre gewaltätigen Aktionen planen können.“

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Der 1. Mai in Dortmund und seine Folgen

Im Folgenden findet sich ein Versuch eines Überblicks über die Ereignisse und Folgen des 1. Mai in Dortmund. Rund 400 Neonazis griffen die Maikundgebung des Deutschen Gerwerkschaftsbundes mit Flaschen, Steinen und Holzlatten an und zogen anschließend randalierend durch die Innenstadt. Am gleichen Abend untersagte die Polizei eine antifaschistische Demonstration gegen die rechten Übergriffe.

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Nazi-Überfall auf DGB-Kundgebung

Rund 300 Neonazis griffen heute die 1. Mai-Kundgebung des DGB in Dortmund an. Dabei gingen sie mit äußerster Brutalität vor, warfen Steine auf die TeilnehmerInnen und schlugen mit Holzlatten auf sie ein. Danach zogen sie weiter randalierend durch die Innenstadt, bis die Polizei genügend Einsatzkräfte gesammelt hatte, um die Neonazis festzusetzen. Nachdem die Rechten von der Polizei überprüft wurden, wurden sie mit Bussen abtransportiert. Gegen sie wird nun wegen Landfriedenbruchs ermittelt.

Antifaschistische Spontandemonstration:
01.05.2009 || 20 Uhr || Dortmund || Hauptbahnhof (Vorplatz)

++ Update 23 Uhr ++
Nach kürzester Mobilisierungszeit sammelten sich am Abend rund 250 AntifaschistInnen, um gegen die neuerliche Eskalation neonazistischer Gewalt in Dortmund zu demonstrieren.

Pressespiegel:
Nazi-Attacke: Eine neue Dimension rechter Gewalt (WAZ)
280 Festnahmen nach rechter Randale in Dortmund (Ruhr Nachrichten)
Neonazis greifen Mai-Demo in Dortmund an (WAZ)
“Die Sicherheitsbehörden haben versagt!” (Ruhrbarone)
Neonazis überfallen Demo in Dortmund (WAZ)
„Randale für alle“ (WAZ)
Neonazis: Der überkochende Kessel in Dortmund (WAZ)
Neonazis attackieren DGB-Kundgebung (WAZ)
Krawalle in Dortmund am 1. Mai (WAZ – Fotostrecke)
Neonazis greifen Mai-Feier an (Berliner Zeitung)
Rechte in der Dortmunder Innenstadt – Nr. 1 (Polizeipresse)
Rechte in der Dortmunder Innenstadt – Nr. 2 (Polizeipresse)