Letzte Infos zur „Schmuddel“-Demo

Antifa-Demo startet spätestens um 15:30h +++ Demo läuft durch den so stilisierten braunen Szenestadtteil Dorstfeld +++ Route von der Polizei genehmigt +++ Abschlusskundgebung in Dorstfeld +++ Geschlossene Rückfahrt mit der S-Bahn zurück zum Dortmunder Hbf +++ Nach der Demo: Kundgebung um 18:30h an der Kampstr. +++ Nazis werden wie immer eigene Aktionen durchführen +++ Selbstschutz vor „Anti-Antifa“-Aktivitäten erforderlich

Die Demo sammelt sich ab 15h am Vorplatz des Dortmunder Hbf und startet dann spätestens um 15:30h. Die Route verläuft vorbei am ehemaligen Neonaziladen „Donnerschlag“, nach Unterdorstfeld, wo zahlreiche Neonazikader der sog. „Autonomen Nationalisten“ wohnen. Dort wird die Abschlusskundgebung gehalten und die Demo aufgelöst. Wir werden danach trotzdem noch geschlossen mit den DemoteilnehmerInnen zu der fünf Minuten entfernt gelegenen S-Bahnhaltestelle Dortmund-Dorstfeld ziehen und von da aus gemeinsam wieder zurück zum Dortmunder Hbf fahren, um eine sichere Rückfahrt zu gewährleisten.

Entlang der Route sind viele Neonaziwohnungen, weshalb mit hoher Wahrscheinlichkeit Neonazis versuchen werden, die Demo abzufotografieren oder evtl. Störaktionen durchzuführen. Deshalb liegt es an jedem und jeder selbst, sich ausreichend vor NazifotografInnen schützen zu können.

Achtet bitte auch auf unsere Hinweise zum Thema Film- und Fotoaufnahmen auf Demos!

Nach der Demo findet ab 18:30h eine Kundgebung an der U-Bahnhaltestelle Kampstr. statt, an der Thomas Schulz am 28.03.2005 gegen 19h erstochen wurde. Die Veranstaltung wird organisiert und unterstützt vom Bündnis Dortmund gegen Rechts, dem AK Freiraum, der Gruppe Antifaschistischer Impuls Dortmund (AID) und dem Kreisverband Dortmund der VVN-BdA. Geplant sind dort drei Redebeiträge zum Stand der Dinge in Sachen Gedenktafel, zur jüngeren Geschichte des Neofaschismus in Dortmund und zur Organisation antifaschistischer Arbeit.

Bei der diesjährigen Thomas-Schulz-Gedenkdemo möchten wir zum Einen mit dem “Mythos des braunen Szenestadtteils Dorstfeld” brechen und zum Anderen ist es uns gerade in Dortmund wichtig, der Stadt und der lokalen Neonaziszene zu zeigen, dass es keine no-go-area gibt und wir eine solche auch nicht akzeptieren werden.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme und wünschen uns eine kraftvolle Demo!

Kein Vergessen den Opfern neonazistischer Gewalt!
Gegen Neonazis und deutsche Verhältnisse!

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